COF: Corporate Online Finanzplanung für Mittelständler

COF: Corporate Online Finanzplanung für Mittelständler

COF: Corporate Online Finanzplanung: Nicht nur Start-ups können von dieser Form der Unternehmensführung profitieren. Was es dazu zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

COF: Corporate Online Finanzplanung: Kein Unternehmen ohne solide Finanzplanung

Die Finanzplanung ist eines der wichtigsten Themen im Unternehmen, denn ohne Finanzen läuft gar nichts. Trotzdem vernachlässigen gerade viele Gründer dieses Thema in der Anfangszeit, was zu Problemen führen kann, aber auch alte Business-Hasen machen hin und wieder bei der Corporate Online Finanzplanung Fehler. Wer die vermeiden kann, schafft jedoch ein sicheres Umfeld für sich, seine Mitarbeiter und seine gesamte Firma. Denn ohne solide Finanzen lässt sich ein Unheil nur selten vermeiden.

Am besten ist es sogar, wenn die Corporate Online Finanzplanung schon steht, bevor man auf die Suche nach Investoren geht. Schließlich möchten nur die wenigsten Investoren in ein Unternehmen investieren, das keinen verkündigten Business.Plan aufweisen kann.

Video: Vollständiger Finanzplan (vier Verfahren)

Die Finanzplanung als wichtigstes Instrument für Gründer

Studien zeigen, dass eine solide Finanzplanung vor allem im Mittelstand häufig noch stiefmütterlich behandelt wird. Dabei können gerade kleinere und mittelständische Unternehmen vorn einer gut gemachten Finanzplanung profitieren. Aber nicht nur das: Auch Start-ups haben einen ganz klaren Vorteil davon, wenn sie eine gut gemachte Finanzplanung vorweisen können. Das bezieht sich nicht nur auf potentielle Investoren, sondern auf die gesamte Firmenausrichtung.
Doch aus welchen Teilen besteht eine Corporate Online Finanzplanung überhaupt?

Doch aus welchen Teilen besteht eine Corporate Online Finanzplanung überhaupt? (#02)

Doch aus welchen Teilen besteht eine Corporate Online Finanzplanung überhaupt? (#02)

Die einzelnen Bestandteile einer Corporate Online Finanzplanung

Gerade für Start-ups, die nicht unbedingt aus der Finanzbranche kommen, kann die Erstellung einer Corporate Online Finanzplanung eine echte Herausforderung sein. Die Planung beinhaltet zunächst einmal eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Diese Rechnung ist einer der wichtigsten Bestandteile eines Jahresabschlusses und muss daher von jedem Unternehmen gemacht werden. Es gibt natürlich viele Angebote, mit denen man eine einfache Gewinn- und Verlustrechnung online erstellen kann.

Für Start-ups stellt sich die Frage, ob man diesen Weg wählen, oder lieber einen Steuerberater mit der Angelegenheit betrauen soll.
Die GuV hat nämlich deutliche Unterschiede zur Einnahmenüberschussrechnung (EÜR), die viele Kleinunternehmer und Start-ups in der Anfangszeit ihres Unternehmens anfertigen.

Die GuV ist aber nur ein Teil der Bilanz und die Bilanz nur ein Teil der Finanzplanung. Trotzdem ist die GuV aber ein ganz entscheidender Bestandteil. Lassen sich aus ihr nämlich viele Punkte ableiten, die für die komplette Finanzplanung herangezogen werden können.

Bei großen Unternehmen müssen daher alle Bereiche zusammen arbeiten, um eine aussagekräftige Bilanz zu erstellen. (#01)

Bei großen Unternehmen müssen daher alle Bereiche zusammen arbeiten, um eine aussagekräftige Bilanz zu erstellen. (#01)

Corporate Online Finanzplanung für Start-ups

Große Unternehmen erstellen natürlich eine umfassendere Finanzplanung als kleinere Start-ups. Bei großen Unternehmen müssen daher alle Bereiche zusammen arbeiten, um eine aussagekräftige Bilanz zu erstellen. Das bedeutet, dass das Controlling genau wissen muss, was in den anderen Bereichen und Abteilungen in der Firma vor sich geht, denn nur so lassen sich Fahrpläne erstellen, die das Unternehmen im nächsten Geschäftsjahr einzuhalten versuchen soll.

Der Vorteil für die Finanzplanung in etablierten Unternehmen ist im Gegenzug aber, dass sie sich an den Daten früherer Geschäftsjahre orientieren und daher auch die zukünftige Planung darauf ausrichten können. Das können Start-ups noch nicht, jedenfalls noch nicht von Anfang an, denn um auf frühere Geschäftszahlen zurückgreifen zu können, muss zunächst einmal ein Geschäftsjahr abgeschlossen werden.

Doch auch Start-ups müssen eine solide Finanzplanung vorweisen. Gerade dann, wenn sie noch auf der Suche nach Investoren sind. Ein Weg dabei kann die Corporate Online Finanzplanung sein. Denn die kann dabei helfen, erwartete Daten gewissermaßen im Voraus abzuschätzen. Will das Start-ups beispielsweise mit bestimmten Produkten an den Markt, müssen sich die Planner an der aktuellen Marktsituation, sowie an der voraussichtlichen Marktentwicklung orientieren. Dieser Schritt muss ohnehin gemacht werden, wenn man als Start-up-Gründer einen Business-Plan aufstellt.

Für die Finanzplanung allein reicht das aber noch nicht: Zusätzlich dazu müssen mögliche Steigerungsraten für das Produkt festgelegt werden. Ist das geschehen, müssen sich die Gründer schon vorab überlegen, wie diese Steigerung in der Produktion aussehen kann. Dabei werden auch alle Teile dieses Prozesses, also benötigte Materialien, Maschinen, Manpower, Lagerraum und was man sonst noch dazu benötigt, mit in die weitere Planung einbezogen werden. So ergibt sich ein regelrechter Finanzplanung-Kreislauf.

Video: Erstellung eines vollständigen Finanzplans

Leitpunkte der Corporate Online Finanzplanung

Die genannten Daten werden nicht ausreichen, um das Start-up bei interessieren Investoren gut darzustellen, denn Investoren interessiert in der Regel, wie viel Geld sie mit dem Start-up machen können.

Umsatzwachstum und die Marge sind daher auch sehr wichtige Kennzahlen, die Sie als Gründer unbedingt ermitteln sollten, bevor Sie mit ihrem Start-up auf die Suche nach Investoren gehen. Aber nicht nur das: Auch weitere Kennzahlen wie die Costumer Monetization Rate (CMR= oder die Posthumer Retention Rate (CRR) gehören zu einer gut gemachten Corporate Online Finanzplanung mit dazu.

Start-ups und größere Unternehmen, wie GmbHs, sollten sich einige Fragen stellen, wenn sie eine Corporate Online Finanzplanung erstellen möchten. Die lauten wie folgt:

  • In Bezug auf die Online-Plattform: Wie groß wird die voraussichtliche Konversion Rate sein? Wo liegt das Minimum und was ist maximal möglich?
  • Wie viele Neukunden sind für das jeweilige Geschäftsjahr geplant und realistisch?
  • Wie hoch ist der Umsatz, der mit Neukunden und auch mit Bestandskunden generiert werden kann?
  • Welche Maßnahem können getroffen werden, um diese Value mittel- und langfristig zu steigern?

Für Start-ups sind daneben auch noch weitere Zahlen wichtig, vor allem dann, wenn sie langfristig eine Corporate Online Finanzplanung machen möchten:
Eine der ersten Fragen, die sich Gründer stellen müssen, ist die nach dem EBITDA. Mit dieser Abkürzung ist etwas ganz wesentliches gemeint. Nämlich der Punkt, an dem das Geschäft Gewinn schreibt. Bleibt das Start-up nämlich zu lange in den roten Zahlen, wird auch die beste Corporate Online Finanzplanung nicht viel helfen.


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Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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