Sport frei! Drei erfolgreiche Start-ups mit sportlichem Hintergrund

Sport frei! Drei erfolgreiche Start-ups mit sportlichem Hintergrund

Viele Existenzgründer versuchen, im Breitensport Fuß zu fassen – nicht jedoch als aktiver Sportler, sondern mit einem eigenen Unternehmen, welches sich mit dem Sport oder mit Sportvereinen befasst. Nicht jedes dieser Start-ups ist erfolgreich, doch einige wenige schaffen es binnen kürzester Zeit, zur festen Größe der Branche zu werden.

Was macht Sport-Start-ups erfolgreich?

Zuerst muss wie bei jeder Gründung die Idee vorhanden sein. Nicht einfach nur eine Idee – nein, es muss eine Vorstellung dessen sein, was sich die Menschen bzw. die Zielgruppe wünschen würde. Womit würden sich Sportbegeisterte unterstützt oder besser informiert fühlen? Was hilft einem Verein oder einer Einzelperson, die einen Workshop anbieten möchte? Wie können Sportfans besser bedacht werden? Wer seine Nische gefunden hat, muss diese ausbauen. Im Prinzip ist es bei Start-ups, die sich im Bereich des Spitzen- oder des Breitensports gründen, nicht anders als bei all den anderen Existenzgründungen.

Es braucht eine gute – möglichst einmalige – Idee, um darauf aufbauend am Erfolg zu arbeiten. Es ist nicht einmal zwingend Voraussetzung, selbst einen sportlich aktiven Hintergrund zu haben, denn ein erfolgreicher Existenzgründer, der einen Verein unterstützt, muss nicht unbedingt selbst in der jeweiligen Sportart aktiv (gewesen) sein. Allerdings ist es hilfreich, wenn die Strukturen im Sport bekannt sind, die Wege, über die Dinge und Spieler vermarktet werden. Wer seine Existenzgründungsidee gänzlich neu starten will und über keinerlei Hintergrundwissen verfügt, tut gut daran, sich einen Partner ins Boot zu holen, der sich damit auskennt. Oder sich wenigstens selbst intensiv mit der Materie zu befassen und so den nötigen fachlichen Background zu erhalten.

In dem Zusammenhang geht es aber nicht nur um die organisatorischen Strukturen, sondern vor allem um alles, was für die Finanzierung wichtig ist. Wie laufen Spielerkäufe ab, was haben Sportwetten mit allem zu tun und wie kann sich ein Verein überhaupt gründen? Woher kann Kapital kommen? Und wie kann ich das Wissen für meine eigene Idee nutzen?

Um Näheres zum Wettgeschehen zu erfahren, gehen Sie bitte auf sportwetten.org, dieser Anbieter dient auch als Vorbild für junge Existenzgründer. Denn auch diese Seite hat ihre Nische gefunden und das, obwohl es viele andere Seiten mit ähnlichen Angeboten im Netz gibt. Natürlich besteht das Geschäft im Sport nicht nur aus Sportwetten, doch diese machen einen großen Teil der Einnahmen aus.

Viele Existenzgründer versuchen, im Breitensport Fuß zu fassen – nicht jedoch als aktiver Sportler, sondern mit einem eigenen Unternehmen, welches sich mit dem Sport oder mit Sportvereinen befasst. (#01)

Viele Existenzgründer versuchen, im Breitensport Fuß zu fassen – nicht jedoch als aktiver Sportler, sondern mit einem eigenen Unternehmen, welches sich mit dem Sport oder mit Sportvereinen befasst. (#01)

Erfolgreiches Sport-Start-up Nr. 1: Verein+ hilft Sportvereinen

Verein+ bezeichnet sich selbst als „professionelle Geschäftsstelle“, die explizit für Sportvereine tätig ist. Gegründet wurde das Start-up von Anke Kochenburger, die wiederum das Ziel verfolgt, Vereine zusammenzubringen und damit Synergieeffekte zu erreichen. Der Hintergrund: Vereine müssten selbst professionell arbeiten, denn die täglichen Prozesse in Verwaltung und Service müssen geregelt und geplant ablaufen. Das Angebot des Unternehmens richtet sich auch an kleine Vereine sowie solche, die eher als finanzschwach gelten. Wer keine Möglichkeit oder nur geringe Chancen auf Investitionen hat, kann dennoch die Dienste von Verein+ nutzen und so eine professionelle Geschäftsstelle und deren Know-how nutzen.

Meist ist es ein Problem der Vereine, dass die Verwaltung „irgendwie nebenbei“ abläuft. Eigentlich hat niemand so richtig Ahnung von den Abläufen und nötigen Services, ein Freiwilliger wird bestimmt, der alles übernehmen muss. So kann der Verein natürlich keinen Erfolg haben, denn ein gewisses Maß an Professionalität muss immer gegeben sein. Anke Kochenburger ist selbst in Sportvereinen aufgewachsen und hat sich in erster Linie für Basketball interessiert. Nun sorgt sie mit ihrem Unternehmen dafür, dass Sportvereine professioneller arbeiten und ihre Angebote besser vermarkten können.

Viele Existenzgründer versuchen, im Breitensport Fuß zu fassen (#04)

Viele Existenzgründer versuchen, im Breitensport Fuß zu fassen (#04)

Folgende Punkte gehören zum Leistungsangebot:

  • Klassische Mitgliederverwaltung
  • Lohn- und Finanzbuchhaltung
  • Unterhalten einer Telefonhotline
  • Unterstützung bei Veranstaltungen
  • Planung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen
  • Hilfe bei PR-Maßnahmen
  • Bildung von Einkaufsgemeinschaften
  • Bereitstellen von Sharing-Modellen

Das Konzept hinter Verein+ ist gut durchdacht und bietet den Vereinen die Möglichkeit, den eigenen Weg besser zu verfolgen. Gerade in den Bereichen Recht, Steuern und Finanzen haben viele Vereine noch dringenden Nachholebedarf. Verein+ übernimmt hier eine beratende Funktion und führt die benötigten Leistungen auch selbst aus. Sogar das Qualitätsmanagement kann durch Verein+ übernommen werden. Insofern ergibt sich ein umfassender Service für Sportvereine, die durch die intensive Betreuung lernen und letzten Endes zu mehr Selbstständigkeit geführt werden.

Verein+ bietet zudem Hilfe für Sportvereine, die existenziell bedroht sind. Das Unternehmen sieht sich als zentrale Geschäftsstelle, über die alle wichtigen Abläufe und Handlungen des Vereins geführt werden. Ganz wichtig ist in dem Zusammenhang die Beratungsleistung, denn bei vielen Vereinen sind die eingeführten Strukturen und Vorgehensweisen nicht unbedingt zukunftsträchtig. Dadurch, dass alle Leistungen aus einer Hand angeboten werden, wird der Ablauf von Beratung, Planung und Umsetzung der einzelnen Maßnahmen transparenter und leichter durchführbar. Die Vereine bekommen Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie in Zukunft besser agieren können und welche Türen ihnen offen stehen – und welche besser verschlossen bleiben sollten.

Durch den Service wird das Management des Vereins grundlegend entlastet, durch die entstehenden Synergieeffekte ergeben sich Einsparungen finanzieller, personeller und organisatorischer Art. Die Erreichbarkeit des Services ist besser gegeben – ein Manko vieler Sportvereine. Dadurch, dass dort meist kein separates Personal für die Beratung von Interessenten und Sportlern vorhanden ist, wenden sich viele Suchende wieder von dem Verein ab. Sie bekommen nicht binnen kürzester Zeit eine Antwort auf ihre Fragen, eventuell fehlt bei der Beratung auch das fachliche Know-how. Dank Verein+ gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Der Mitgliederservice bzw. die Beratungsleistungen sind besser erreichbar. Dazu kommt, dass auch der Ausfall wichtiger Funktionsträger in den Vereinen abgefangen wird. Der laufende Geschäftsbetrieb ist in jedem Fall gegeben, auch wenn bestimmte Personen in ihrer Funktion ausfallen. Dies sorgt in der Gesamtheit dafür, dass die Sportvereine professioneller agieren, erfolgreicher werden und sich eher dem Hauptziel – dem Sport – zuwenden können.

Wie oft hat sich so mancher Sportinteressierte schon die Frage gestellt, wo er denn am besten zum Basketball gehen könnte, wo es Workshops zum Tauchen gibt und wo sich der nächste Golfplatz befindet. (#02)

Wie oft hat sich so mancher Sportinteressierte schon die Frage gestellt, wo er denn am besten zum Basketball gehen könnte, wo es Workshops zum Tauchen gibt und wo sich der nächste Golfplatz befindet. (#02)

Erfolgreiches Sport-Start-up Nr. 2: Eversports aus Österreich

Drei ehemalige Spitzensportler zeichnen für das Start-up aus Österreich verantwortlich: Hanno Lippitsch, Emanuel Steiniger und Andreas Woditschka haben Eversports gegründet, um den Sport besser einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wie oft hat sich so mancher Sportinteressierte schon die Frage gestellt, wo er denn am besten zum Basketball gehen könnte, wo es Workshops zum Tauchen gibt und wo sich der nächste Golfplatz befindet. Angesichts der Flut an Suchergebnissen im Internet fühlen sich viele Interessierte wie erschlagen und stellen ihre Suche lieber ein.

Eversports setzt genau da an und bietet eine Plattform, über die der Breitensport ebenso leichter zugänglich wird wie der Leistungssport. Die Plattform soll das Buchen von Sportplätzen und Sportkursen erleichtern – eine Registrierung ist für die Nutzung des Services nicht nötig. Genau das ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg, denn viele Menschen suchen zwar nach fast allem im Internet, möchten sich aber nicht zwangsläufig auf jeder Seite registrieren müssen. Eversports verzichtet darauf und lässt Suchende Hallen und Sportangebote auch ohne Registrierung finden. Es ist sogar möglich, über die Plattform eine Halle zu buchen, wenn eine solche für die Durchführung einer sportlichen Veranstaltung benötigt wird.

Derzeit sind bereits über 30.000 Sportplätze und Einrichtungen für die verschiedenen Sportarten auf der Plattform verzeichnet und damit für die Öffentlichkeit zugänglich. Mehr als 100 Sportarten sind dort verzeichnet, daher dürfte die Chance groß sein, ein Sportangebot für die bevorzugte Sportart zu finden. Über 1000 dieser Angebote können sogar direkt online gebucht werden, für die übrigen sind die relevanten Kontaktdaten verzeichnet. Gebucht werden können Workshops, Sportplätze, Camps, Kurse und Ausbildungen sowie einige weitere Angebote.

Die Nutzung von Eversports durch Sporteinrichtungen bringt folgende Vorteile mit sich:

Es braucht eine gute – möglichst einmalige – Idee, um darauf aufbauend am Erfolg zu arbeiten. (#05)

Es braucht eine gute – möglichst einmalige – Idee, um darauf aufbauend am Erfolg zu arbeiten. (#05)

  • Es lassen sich leichter Neukunden gewinnen.
  • Die Auslastung des Sportplatzes ist eher gegeben.
  • Die Reichweite und Bekanntheit vergrößern sich.
  • Der Verwaltungsaufwand wird durch verminderte Marketingnotwendigkeit reduziert.
  • Sind freie Kapazitäten vorhanden, so gibt es die Chance auf kurzfristige Auslastung.
  • Die Preise lassen sich flexibel gestalten.

Doch nicht nur die Hallen- und Platzbetreiber haben umfassende Vorteile, wenn sie das Angebot von Eversports nutzen. Auch die Sportler selbst profitieren von Eversports:

  • Sportangebote können effektiver gesucht werden.
  • Das Buchen ist bequem online möglich, auch die Bezahlung kann auf diesem Weg erfolgen.
  • Neue Sportplätze können entdeckt werden.

Letzten Endes wird der Sportler vielleicht sogar aktiver, wenn er dank des Angebots von Eversports herausgefunden hat, welche Angebote es für die jeweilige Sportart direkt in der Nähe gibt. Wie viele Suchende haben schon aufgegeben, weil sie keinen Kurs und keinen Platz in der Umgebung gefunden haben? Eversports sorgt mit seinem Angebot dafür, dass eine möglichst lückenlose Übersicht über die sportlichen Angebote der Region möglich ist.

Wer sich noch nicht sicher ist, ob das herausgesuchte Angebot das richtige ist oder ob nicht doch besser auf ein anderes ausgewichen werden sollte, profitiert von den umfassenden Bewertungen anderer Nutzer. So bekommen die User einen Überblick über die Ausstattung und den Service in einer Halle oder auf dem Platz, können Trainer einschätzen und Sportangebote für andere Interessierte bewerten.

Des Weiteren hat der Sportler den Vorteil, dass eine bessere Planung der sportlichen Aktivität möglich ist. Dafür werden Social Features angeboten, denn in der Gruppe trainiert es sich oft besser! Wer also nach einer Laufgruppe in der Umgebung sucht, wird sicherlich auf den Seiten von Eversports fündig. Wer einfach nur einen Sportpartner braucht, der mit zum Schwimmkurs kommt, kann ebenfalls auf dem Portal suchen und findet weitere Interessierte. Insofern ist mit dem Angebot von Eversports allen Vereinen und Anbietern sowie sportlich Aktiven geholfen, außerdem denen, die zu den Aktiven gehören wollen.

Stickerstars ist ein Start-up im Sportbereich, welches sich auf die Konzeption, das Design und die Produktion von Stickeralben und Sammelstickern spezialisiert hat.(#03)

Erfolgreiches Sport-Start-up Nr. 3: Stickerstars für Sammelfreunde

Sportfans sind häufig leidenschaftliche Sammler. Wer sich für einen Verein begeistert, möchte von diesem alles haben – auch Sticker jedweder Art. Dabei sind es bei Weitem nicht nur Kinder, die sich für ein solches Fangebahren begeistern können! Stickerstars ist ein Start-up im Sportbereich, welches sich auf die Konzeption, das Design und die Produktion von Stickeralben und Sammelstickern spezialisiert hat.

Das Besondere dabei sind die individuellen Ansätze, die Sportvereine hier verfolgen können. Schließlich wäre es langweilig, wenn jedes Stickeralbum gleich wäre! Dazu haben Sponsoren die Möglichkeit, auf den Stickern und Alben einen Platz für die eigene Werbung zu buchen. Das sorgt nicht nur dafür, dass die werbenden Unternehmen eine große Reichweite erzielen und bei der Zielgruppe besser sichtbar sind, sondern die Produkte sind aufgrund der Werbeeinnahmen über das Aufbringen der Logos oder Grafiken für Vereine komplett kostenfrei. Das geht sogar soweit, dass die Einnahmen, die durch den Verkauf von Stickern und Alben generiert werden, dem Verein zugutekommen.

Sollte der betreffende Verein selbst Sponsoren haben, können diese in das Album eingebracht werden, was wiederum neue Einnahmen erzielt. Stickerstars setzt damit auf die Sammelleidenschaft der Fans in Verbindung mit einer Gelegenheit für Vereine, sich zu finanzieren. Ein Beispiel: Der Handballverein braucht neue Trikots, hat aber in der Vereinskasse kein Geld dafür. Durch den Verkauf der Sticker und Alben jedoch fließen genügend Gelder in die Kasse, um den Kauf zu finanzieren. Auch größere Projekte wie der Bau einer neuen Sporthalle können dank Stickerstars angegangen und zumindest zum Teil finanziert werden. Natürlich bieten die Alben und Aufkleber auch einen hohen Erinnerungswert und so baut Stickerstars als Unternehmen seinen Erfolg gleich auf mehreren tragenden Säulen.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: _ Eugene Onischenko -#01:_ Eugene Onischenko -#02: _ Eugene Onischenko -#03: Popartic _-#04: kovop -#05: _ Inked Pixels

Über 

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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