Etikettiertechnik: Innovative Etiketten für zeitgenössische Unternehmen

Etikettiertechnik: Innovative Etiketten für zeitgenössische Unternehmen

Nicht alle Start-ups haben zwangsläufig nur mit digitalen Inhalten zu tun: Im zeitgenössischen Gründerbereich gibt es außerdem produzierende Unternehmer. Dass dabei nicht nur das Produkt zählt, sondern auch auf die Verpackung, ist nicht von der Hand zu weisen – auf die richtige Etikettiertechnik kommt es an!

Die Etiketten müssen zum Unternehmen und zum Produkt passen

Ob Start-up oder Traditionsunternehmen – bei der Verpackung eines Produktes kommt es auf mehrere wesentliche Aspekte an. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Etiketten auch zum Produkt passen. Wer ein neuartiges Innovationsprodukt verkauft, wie es wahrscheinlich in einem Start-up eher der Fall sein wird, der sollte auch die Verpackung bzw. die Etikettierung entsprechend wählen.

Die Etiketten bzw. die Verpackung umschließt das Produkt, das heißt, dass bereits die Hülle eines Artikels auf das Innere hinweisen muss. Im besten Fall weckt sie das Interesse von potenziellen Käufern und sticht aus der Menge der vielen anderen Verpackungen heraus – und das ist gar nicht so leicht. Läuft man einmal aufmerksam durch den Supermarkt, fallen zwei Arten von Etiketten am ehesten auf:

Zum einen stechen die Etiketten ins Auge, auf denen eine besondere Marke ragt. Von der Markenbekanntheit kann ein Start-up jedoch in den meisten Fällen nicht profitieren – aus dem ganz einfachen Grund, dass die Marke noch nicht populär genug ist. Zum anderen fallen jedoch auch Etiketten auf, die anders sind als die anderen. Hierzu zählen beispielsweise schlichte Verpackungen in schwarz-weiß, besonders künstlerische Verpackungen oder extrem puristische Etiketten.

Das Design gilt es in Abstimmung zum jeweiligen Produkt zu wählen. Wer ein besonders traditionsreiches Heimatbier entwickelt hat, der würde mit einer Verpackung in Neonfarben entweder einen coolen Stilbruch erzielen oder den klassischen Biertrinker vom Kauf abhalten.

Das Design gilt es in Abstimmung zum jeweiligen Produkt zu wählen. Wer ein besonders traditionsreiches Heimatbier entwickelt hat, der würde mit einer Verpackung in Neonfarben entweder einen coolen Stilbruch erzielen oder den klassischen Biertrinker vom Kauf abhalten. (#01)

IDas Design gilt es in Abstimmung zum jeweiligen Produkt zu wählen. Wer ein besonders traditionsreiches Heimatbier entwickelt hat, der würde mit einer Verpackung in Neonfarben entweder einen coolen Stilbruch erzielen oder den klassischen Biertrinker vom Kauf abhalten. (#01)

Nicht nur auf das Aussehen kommt es an

Wer bei Etiketten lediglich an Lebensmittelverpackungen denkt, der hat weit gefehlt. Etiketten befinden sich auf nahezu jeder Verpackung: Ob Kosmetika, Farben oder andere Flüssigkeiten – auf vielen Tiegeln befinden sich Etiketten, die einfach überzeugen müssen. Vor allem die potenzielle Zielgruppe muss sich von den Produkten angesprochen fühlen. Daher gilt es zunächst einmal zu erörtern, auf welche Aspekte die Zielgruppe am meisten Wert legt.

Es ist klar, dass ein junger Agenturmitarbeiter, der alleine lebt, andere Präferenzen hat als die Dame, die halbtags in der Steuerkanzlei arbeitet. Ebenso fühlen sich beide Typen von anderen Designs und Ausführungen angesprochen. Ist die Zielgruppe genau definiert, sollte auch nicht in Vergessenheit geraten, dass der Mensch Eindrücke nicht nur mit den Augen wahrnimmt.

Ähnlich wie beim erstmaligen Kennenlernen zählt auch beim Entdecken eines neuen Produktes mehr als nur der visuelle erste Eindruck, denn der Mensch nimmt seine Umgebung mit allen Sinnen wahr. Neben dem Sehen gehören dazu bei einer Verpackung oder Etikettierung außerdem auch das Fühlen und das Riechen.

Die Sinne Geschmack und Gehör werden bei Verpackungen hingegen weniger in Anspruch genommen. Es gilt also, auf eine Etikettierung zu setzen, die rundum überzeugt, sich angenehm anfassen lässt und außerdem nicht durch einen unangenehmen Geruch auffällt. Das heißt, dass die Etikette sowohl hinsichtlich ihres Materials als auch ihrer Platzierung und ihrer Verarbeitung hervorragend aussehen muss, um einen Kunden zu überzeugen.

Nicht alle Start-ups haben zwangsläufig nur mit digitalen Inhalten zu tun: Im zeitgenössischen Gründerbereich gibt es außerdem produzierende Unternehmer. (#02)Nicht alle Start-ups haben zwangsläufig nur mit digitalen Inhalten zu tun: Im zeitgenössischen Gründerbereich gibt es außerdem produzierende Unternehmer. (#02)

Nicht alle Start-ups haben zwangsläufig nur mit digitalen Inhalten zu tun: Im zeitgenössischen Gründerbereich gibt es außerdem produzierende Unternehmer. (#02)

Was müssen Etiketten können?

Zum einen muss, wie oben beschrieben, das Design des Etiketts stimmen. Das heißt, dass das Etikett und das Produkt im besten Falls besonders harmonisch wirken und die Gestaltung der Verpackung mit dem Inhalt Hand in Hand geht. Doch nicht nur auf den visuellen Eindruck kommt es an, sondern auch auf die Haptik, also wie sich das Etikett anfassen lässt und auf die Verarbeitung an sich.

Dies hat nicht nur den Effekt, dass der Kunde sich durch die hochwertige Verpackung auch vom innenliegenden Produkt überzeugen lässt. Eine wertige Etikettierung hat auch einen weiteren Zweck: Sie trägt dazu bei, dass die Gefäße, die etikettiert werden, auch nach dem Verarbeiten bzw. nach der Produktion noch schön aussehen.

Gerade im Lebensmittelbereich ist ein hierbei eine spezielle Eigenschaft gefragt: Nassfeste Qualität ist vor allem bei der Etikettierung von Flaschen besonders wichtig. Gerade Start-ups in diesem Bereich sollten bei der Investition in Etiketten nicht sparen, denn auch hier kauft das Auge wieder mit. Sehen die Etiketten abgenutzt aus, macht dies keinen guten Eindruck und der Kunde wird sich weniger angesprochen fühlen als bei hochwertigen und gut sitzenden Etiketten.

Apropos Sitz der Etiketten: Es ist zum einen wichtig, dass die Etiketten gut verarbeitet sind. Zum anderen kommt es aber auch auf die richtige Platzierung an. Man stelle sich hier einen Kasten mit Bierflaschen vor, bei denen jedes Etikett ein wenig anders angeordnet ist. Dies wirkt höchst unprofessionell und wird auf nicht viel Käuferresonanz stoßen.

 

Gerade im Lebensmittelbereich ist ein hierbei eine spezielle Eigenschaft gefragt: Nassfeste Qualität ist vor allem bei der Etikettierung von Flaschen besonders wichtig.(#03)

Gerade im Lebensmittelbereich ist ein hierbei eine spezielle Eigenschaft gefragt: Nassfeste Qualität ist vor allem bei der Etikettierung von Flaschen besonders wichtig.(#03)

Selbst etikettieren oder doch lieber outsourcen?

Gerade Start-ups haben nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung. Es gilt aus diesem Grund abzuwägen, ob sich die Anschaffung einer Etikettiermaschine (z. B. von SRD) lohnt oder ob die Etikettierung zunächst outgesourct werden soll. Wer sich für die Anschaffung einer Etikettiermaschine entscheidet, hat zunächst den Vorteil, dass sich der gesamte Prozess flexibler gestaltet.

Ergeben sich Änderungen bei der Aufschrift oder beim verwendeten Material, ist das einerseits schnell umsetzbar. Andererseits muss jedoch auch bedacht werden, dass eine Etikettiermaschine in der Anschaffung zunächst verhältnismäßig kostenintensiv ist und die Flexibilität zum Beispiel im Hinblick auf die Formate nicht gegeben ist. Das ist wiederum einfacher bei einem externen Experten, dem mehrere Maschinen zur Verfügung stehen.

Dennoch darf nicht außer Acht geraten, dass durch die Anschaffung einer Etikettiermaschine auch die Wege kürzer werden. Wenn sowohl die Herstellung des Produkts als auch die Etikettierung und der Verpackungsprozess an einem Standort gesteuert werden, spart das einerseits wertvolle Zeit zum Koordinieren und andererseits unnötige Wege. Auch diese Kosteneinsparung sollte bei der Kalkulation vorab mit eingerechnet werden.

Video:Etiketten lösen

Etikettierung nicht auf die leichte Schulter nehmen

Es gilt also, die Etikettierung der Gefäße bzw. Produkte nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn diese ist neben der Qualität des Artikels selbst auch maßgeblich für das Image eines Produktes verantwortlich. Der Prozess vom rohen Produkt bis zum fertig verpackten Artikel ist extrem aufwendig, aber auch besonders spannend. Gleichzeitig ist auch eine Vielzahl an Experten damit beschäftigt, das Produkt bestmöglich zu vermarkten.

Zum einen bedarf es die Marketingspezialisten, die eine Strategie für die Vermarktung aufstellen. Andererseits braucht es bestimmte Verpackungsdesigner und in speziellen Fällen ebenfalls einen Werbetexter, der die Botschaft in Worte fassen kann.

Steht das Grundgerüst, kommt es nun auf den Prozess des Etikettierens an. Daran ist vor allem die Technik maßgeblich beteiligt. Eine saubere Anbringung sowie glatte Übergänge sind das A und O, wenn es um einen guten Eindruck geht. Je nach gewählter Technik und unterschiedlichen Maschinen kann es dabei zu ganz verschiedenen Ergebnissen kommen.

Vor der Anschaffung einer Etikettiermaschine ist es deshalb wichtig, sich ausreichend fachlichen Rat einzuholen, um für das eigene Unternehmen das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. In manchen Fällen kann dies etwa auch das Auslagern des Etikettierens sein. In jedem Fall gilt: Eine ordentliche und ansprechende Etikette trägt in jedem Fall dazu bei, dass sich das Produkt besser verkauft.


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild: vege-#01:Rawpixel.com-#02:Nick -#03: Ralf Herschbach

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Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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