Millionär werden: 10 Wege zum Reichtum

Millionär werden: 10 Wege zum Reichtum

Millionär werden, wollen viele. Nur was muss man dafür tun? Wir haben 10 Wege etwas näher beleuchtet, die den Weg zur Million und zum Reichtum erleichtern.

Millionär werden: Mit diesen Tipps gelingt es

„Die erste Milliarde ist die schwerste. Das sag ich zu meinem Chaffeur auch immer: Franz, wer die Million nicht ehrt, ist die Milliarde nicht wert.“

So sinniert es Rainald Grebe in seinem Song „Der Billiardär“ vor sich hin. Aber eine Milliarde gleich? Wie wäre es denn erstmal mit einer Million? Die wäre doch auch nicht schlecht für den Anfang.

Aber auch dieser Weg ist hart. „Steinig und schwer“, würde Xavier Naidoo singen. Und doch ist er beschreitbar. Denn mittlerweile gibt es in Deutschland etwas um die 400.000 Millionäre. Die sind zwar „lediglich“ Dollar-Millionäre, da man als Vergleichswert auf den US-amerikanischen Dollar setzt. Der ist aber nicht mehr so weit vom Euro entfernt, so dass schon Dollar-Millionär ist, wer knapp 947.000 € sein Eigen nennt, also auch fast schon Euro-Millionär ist.

Ganz nebenbei haben es natürlich die wenigsten geschafft, Millionär zu werden. Wir zeigen zehn Wege, die zum Reichtum führen. Führen können, denn am Ende liegt es noch an jedem selber.

 

Ja, es gibt sie. Die Zocker, die an der Börse handeln und spekulieren, riskante Deals eingehen, viel verbraten haben und am Ende noch mehr gewonnen haben und zu Millionären wurden. (#01)

Ja, es gibt sie. Die Zocker, die an der Börse handeln und spekulieren, riskante Deals eingehen, viel verbraten haben und am Ende noch mehr gewonnen haben und zu Millionären wurden. (#01)

1. Millionär werden mit Sparen

Was früher gut war, muss heute immer noch gut sein. Das gute alte Sparkonto. Ob das tatsächlich noch so ist, lässt sich bezweifeln, denn die Zinsen für Sparer bewegen sich seit Jahren in nur eine Richtung: Nach unten. Ganz davon abgesehen: Immer mehr Banken planen Negativzinsen auf Spareinlagen zu erheben, so dass Sparen am Ende sogar ein Draufzahlgeschäft wird. Es ist also wenig realistisch, mit dem bloßen Sparen heute noch zum Millionär zu werden.

Und heute schon gleich gar nicht: Ein kleines Rechenbeispiel. Bei einer monatlichen Rate von 1.000 €, die auf das Sparkonto wandert und einem durchschnittlichen Zinssatz von gerade einmal 1,5 Prozent dauert es satte 53 Jahre und 11 Monate bis man sich Millionär nennen kann. Immerhin: Um als Dollar-Millionär zu gelten, werden 4,5 Jahre weniger benötigt. Das ist doch was.

2. Arbeit, Arbeit, Arbeit

Die sicherste Variante wie man Millionär werden kann, ist immer noch die Arbeit. Harte Arbeit. Arbeit ohne Unterlass. Arbeit, Arbeit, Arbeit. Nicht umsonst sind die meisten Millionäre nicht etwa reiche Erben, sondern vielmehr geschäftige Unternehmer, die nicht nur eine gute Idee haben, sondern die sie auch gut umsetzen können, ein langfristiges Geschäftsmodell haben, auf Urlaub, freie Tage und Wochenende komplett verzichten und sich mit anderen zielorientierten Profis umgeben. Ständig getrieben von dem Ziel, Erfolg zu haben. Wer diese Voraussetzungen mitbringen will und auch mitbringt, wird über kurz oder lang zum Millionär werden.

 

Die sicherste Variante wie man Millionär werden kann, ist immer noch die Arbeit. Harte Arbeit. Arbeit ohne Unterlass. Arbeit, Arbeit, Arbeit. (#02)

Die sicherste Variante wie man Millionär werden kann, ist immer noch die Arbeit. Harte Arbeit. Arbeit ohne Unterlass. Arbeit, Arbeit, Arbeit. (#02)

3. Millionär werden mit dem richtigen Netzwerk

In der Regel überschneiden sich Punkt 2 und Punkt 3, denn oft ist es so, dass eins das andere bedingt. Erfolgreiche Unternehmer sind nämlich in erster Linie auch deswegen erfolgreich, weil sie sehr gut vernetzt sind. Die wissen sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Profis umgeben sich eben gern mit Profis, so dass alle davon profitieren.

4. Mit Spekulation Millionär werden

Ja, es gibt sie. Die Zocker, die an der Börse handeln und spekulieren, riskante Deals eingehen, viel verbraten haben und am Ende noch mehr gewonnen haben und zu Millionären wurden. Einen guten Ruf haben sie freilich heute nicht mehr. Spätestens seit dem Goldman Sachs Debakel im Zuge der Finanzkrise vor beinahe zehn Jahren.

Aber man muss nicht einmal geborener Spekulant sein, um an der Börse einigermaßen erfolgreich zu sein. Wer zum Beispiel nach der Finanzkrise in die Aktien aus dem Deutschen Leitindex (kurz DAX) investiert hätte, hätte seitdem eine beachtliche Rendite erzielen können, denn bis auf kurze Einbrüche kennt der seit Jahren nur einen Weg: Nach oben.

Das dauert je nach Einsatz natürlich entsprechend. Mit anderen Spekulationen kann man schneller Millionär werden. Die sind allerdings auch deutlich risikobehafteter und sollten denen vorbehalten bleiben, die die Aktienmärkte mit ihren Strukturen und Eigenheiten kennen. Sonst wird aus der angestrebten Million schnell ein Minusgeschäft.

5. In Betongold investieren und Millionär werden

Auf einem guten Weg zur ersten Million ist, wer Immobilienbesitzer ist. Nicht jeder Immobilienbesitzer freilich. Auf die Lage kommt es an. Wer beispielsweise ein Haus oder auch nur eine Wohnung in den großen deutschen Metropolen, allen voran München, besitzt und das verkaufen möchte, kann mit einem großen Batzen Geld rechnen, der bald auf seinem Konto eingeht. Denn vor allem die Kaufpreise gehen seit Jahren steil nach oben und es ist nicht abzusehen, dass sich das in naher Zukunft ändert.

Am Beispiel München kurz vorgerechnet: Ein Grundstück mit einer Fläche von 200 Quadratmetern hätte vor neun Jahren bei einem Quadratmeterpreis von ca. 3000 € knapp 600.000 € in die Kassen gespült. Im Jahr 2017 könnte man beim Verkauf dagegen bereits Millionär werden, denn der Preis für einen Quadratmeter hat sich seitdem verdoppelt. Wohl dem, der ein Häuschen in guter Lage geerbt hat.

 

Vor allem in Ländern wie China oder den Emiraten und ihrem nicht enden wollenden Bauboom ist deutsche Ingenieurskunst gefragt. Deutsche Firmen werden engagiert, um noch höher und noch weiter zu bauen. (#03)

6. Ab ins Ausland

Gerade deutsche Arbeit ist im Ausland gefragt wie nie und viele aufstrebende Länder lassen sich das auch etwas kosten. Warum also hier mit einem durchschnittlichen Gehalt zufrieden geben, wenn man im Ausland viel eher Millionär werden kann?

Vor allem in Ländern wie China oder den Emiraten und ihrem nicht enden wollenden Bauboom ist deutsche Ingenieurskunst gefragt. Deutsche Firmen werden engagiert, um noch höher und noch weiter zu bauen. Das lassen sich die Auftraggeber auch entsprechend kosten und so ist auch das Gehalt viel weiter oben angesiedelt als bei einer vergleichbaren Stelle in Deutschland.

7. Im Ausland nach Ideen suchen

Eine andere Möglichkeit zum Millionär zu werden, ist sich im Ausland nach Ideen umzuschauen, die hier noch nicht umgesetzt wurden. Denn gerade aus den USA kommt vieles erst mit mehreren Jahren Verzögerung über den großen Teich zu uns nach Europa herübergeschwappt.

Ein Beispiel ist die Gründung von StudiVZ. Das war das erste wirklich erfolgreiche Social Network in Deutschland und hatte zu seinen Hochzeiten mehrere Millionen Benutzer (inklusive dem Autor). Nicht nur vom Design, sondern auch von seinen Funktionen fungierte es als deutsches Facebook, was den Sprung nach Europa eben noch nicht so recht geschafft hatte. Die Gründer sammelten im Jahr 2007 mit dem Verkauf an Holtzbrinck einen zwei-, möglicherweise sogar dreistelligen Millionenbetrag ein. Kurze Zeit danach wurde Facebook in Deutschland immer populärer und StudiVZ verlor seine Mitglieder an das soziale Netzwerk aus dem Hause Zuckerberg.

 

Ein kleines Rechenbeispiel: Mit monatlich einer Million Aufrufe bei Youtube lassen sich bis zu 40.000 € verdienen. Nach nur 25 Monaten wäre da schon die Millionengrenze geknackt. (#04)

8. Als Youtube oder Instagram Star Millionär werden

Wahrscheinlich ist es der Traum vieler junger Mädchen: Youtube- oder Instagram-Star und gleichzeitig Millionär werden. Fakt ist: Youtuber und Instagrammer sind heute aus dem Marketing-Mix vieler Unternehmen nicht wegzudenken. Viele der sogenannten Influencer versammeln eine riesige Anhängerschar und mit ihren Millionen Followern haben sie nicht nur eine Reichweite, die manchen Printmedien heute die Tränen in die Augen treibt, sondern teilweise auch einen hübschen Reichtum angehäuft. So können die Influencer auch für einzelne Postings hohe Summen verlangen.

Ein kleines Rechenbeispiel: Mit monatlich einer Million Aufrufe bei Youtube lassen sich bis zu 40.000 € verdienen. Nach nur 25 Monaten wäre da schon die Millionengrenze geknackt.

Das klingt alles einfacher als es ist, denn bis man in diese magischen Sphären vorstößt, dauert es und nur die allerwenigsten derer, die es probieren, werden es tatsächlich schaffen. Ein bisschen Glück, ein virales Thema und ein hübscher Auftritt schaden da in der Regel nicht. Kim Kardashian ist das beste Beispiel. Nur welches Thema sie eigentlich besetzt, ist zumindest mir nicht klar…

9. Apps programmieren

Als Apple vor zehn Jahren das erste iPhone vorgestellt hat, wurden wir noch von unfassbar nerviger Jamba-Werbung gequält und Apps waren ein Fremdwort. Mit dem zweiten iPhone kam auch die Einführung des App Stores und eine wahre Goldgrube hat sich seitdem aufgetan.

Nahezu jede Firma hat seitdem eine eigene App veöffentlicht. Viele sind im Nirwana verschwunden, viele sind aber heute zu einem Teil der Popkultur geworden. So ist zum einstmals als App gestarteten Spiel „Angry Birds“ zwischenzeitlich sogar ein Kinofilm veröffentlicht worden und ein riesiges Franchise hat sich um die bösen Vögel mit den schauerlichen und doch süßen Gesichtern gebildet.

Wer eine gute Idee hat, mit etwas Glück in den Stores von Apple und Google oder im Internet gefeatured wird, kann quasi über Nacht zum Millionär werden. Aber auch die puren Programmierkünste lohnen sich, auch wenn der Weg zum Reichtum langwieriger ist. App-Entwickler haben einen hohen Stellenwert und können ein entsprechendes Gehalt verdienen.

 

Elf normale Kandidaten sind durch die Sendung zu Millionären geworden. (#05)

Elf normale Kandidaten sind durch die Sendung zu Millionären geworden. (#05)

10. Zu „Wer wird Millionär“ gehen und Millionär werden

Am 3. September 1999 wurde die erste Folge von „Wer wird Millionär“ bei RTL gesendet und bis heute schwitzen die Kandidaten, in der Hoffnung Millionär werden zu können, auf dem Stuhl von Günther Jauch.

Elf normale Kandidaten sind durch die Sendung zu Millionären geworden.

Welches zählt zu den fünf „Elementen, die die Grundbausteine der menschlichen DNA sind?“

„Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?“

„Mit wem stand Edmund Hillary 1953 auf dem Gipfel des Mount Everest?“

„Welchen Posten bekam Ernesto „Che“ Guevara 1959 nach der Machübernahme Castros in Kuba?“

Kann eine der Fragen richtig beantwortet werden, steht die Chance schonmal nicht schlecht, dass eine Teilnahme nicht die blödeste Idee wäre. Überhaupt auf den begehrten Stuhl zu kommen, ist aber schon ein Glücksspiel. Und mit Pech scheidet man bei einer 500 €-Frage nach dem letzten Gewinner von „Deutschland sucht den Superstar“, schon lange bevor man die Millionenfrage überhaupt zu Gesicht bekommt, aus.

Fazit

Für viele ist das Millionär werden ein Lebenstraum und für die meisten wird er sich nie erfüllen und ein Traum bleiben. Die zehn Tipps zeigen zumindest ein paar Wege zum Reichtum auf. Mit viel Fleiß, etwas Geschick und ein gehörigen Portion Glück, ist es aber durchaus möglich, Millionär zu werden.


Bildnachweis:©Shutterstock -Titelbild: ArtFamily  -#01: lipik -#02: Kues  -#03:XiXinXing -#04: Twinsterphoto -#05:Olena Yakobchuk

Über 

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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