Start-ups erhalten einen umfassenden Schutz durch eine Detektei

Start-ups erhalten einen umfassenden Schutz durch eine Detektei

Eine professionelle Detektei hilft Start-ups bei einem Verdacht auf Betrug oder Wirtschaftsspionage. Damit lassen sich finanzielle Schäden gezielt abwenden.

Wirtschaftsdetekteien für Start-ups

Erfahrene Detektive schützen junge sowie bestehende Unternehmen vor diversen Gefahren. Häufig wenden sich Firmengründer oder auch erfahrene Geschäftsführer an eine Detektei, wenn der Verdacht auf Wirtschaftskriminalität aufkommt. Innerhalb der Firma oder auch durch externe Partner kommt es immer wieder zum Missbrauch von unternehmensspezifischen Daten, die eigentlich der Verschwiegenheitspflicht unterliegen.

Gewisse Vorsichtsmaßnahmen sollte man daher nicht vergessen, doch gerade die jungen, hoffnungsvollen Existenzgründer sind manchmal sehr gutgläubig. Dadurch erhöht sich das Risiko von Wirtschaftsspionage oder anderen betrügerischen Aktionen. Die Detektive wissen, wie sie die Betrüger enttarnen können, und gehen dabei sehr diskret vor. So wird vermieden, dass das Start-up selbst bloßgestellt wird.

Es gibt verschiedene Bereiche, in denen eine Detektei tätig ist. Abhängig vom Anfangsverdacht und von der individuellen Situation können manchmal mehrere Profis zusammenarbeiten. (#01)

Es gibt verschiedene Bereiche, in denen eine Detektei tätig ist. Abhängig vom Anfangsverdacht und von der individuellen Situation können manchmal mehrere Profis zusammenarbeiten. (#01)

Was können Detektive für junge Unternehmen tun?

Es gibt verschiedene Bereiche, in denen eine Detektei tätig ist. Abhängig vom Anfangsverdacht und von der individuellen Situation können manchmal mehrere Profis zusammenarbeiten.

Typischerweise sind das:

  • Privatdetektive,
  • spezialisierte Wirtschaftsdetektive oder
  • Konfliktmanager.

Diese Experten befassen sich teilweise nicht nur mit Observationen, Recherchen und weitergehenden Ermittlungen, sondern auch mit wirtschaftlichen Themen und mit der Lösung für die vorhandenen Probleme. Je nachdem, wie der Fall liegt, müssen Beweise vorgelegt werden, die gegebenenfalls vor Gericht verwertet werden können. Das ist gerade bei unübersichtlichen Vergehen der Fall, wenn mehrere kriminelle Taten miteinander zusammenhängen.

Eine gute Detektei kann die Existenzgründer der Start-ups von vornherein beraten, um eine optimale Unternehmenssicherheit herzustellen. Hierbei steht häufig die Hardware im Vordergrund, also die Ausrüstung mit Sicherheitssystemen und Alarmanlagen.

Die Schwachpunkte der Start-ups

Hinsichtlich der Sicherheit sind Start-up-Gründer oft etwas unbedacht. Sie denken vorwiegend an ihre Geschäftsidee und möchten die Realisierung ihrer Vision vorantreiben. Als Experte auf ihrem eigenen Gebiet übersehen sie die notwendigen Schutzmaßnahmen. Zumindest die grundlegenden Sicherheitsrichtlinien sollten eingehalten werden, um es der Konkurrenz oder den Wirtschaftsspionen nicht zu leicht zu machen.

Das bedeutet: Die eigenen Entwürfe der Angebote dürfen nicht nur zerknüllt und in den Papierkorb geworfen werden, sondern sie gehören in den Reißwolf. Auch Pläne für ein neues Patent sollten nicht auf dem Schreibtisch oder im unverschlossenen Schrank liegen, denn hier haben unbefugte Mitarbeiter oder Besucher schnellen Zugriff darauf. Sensible Daten zur wirtschaftlichen Situation müssen ebenfalls in einem abschließbaren und feuerfesten Schrank untergebracht werden, denn auch diese Zahlen sind vor fremden Händen zu schützen.

Was auf den ersten Blick nach einem einfachen Fall aussah, stellte sich später als Wirtschaftsspionage heraus: Bei einem Start-up wurde eingebrochen und die Kaffeekasse gestohlen. (#04)

Was auf den ersten Blick nach einem einfachen Fall aussah, stellte sich später als Wirtschaftsspionage heraus: Bei einem Start-up wurde eingebrochen und die Kaffeekasse gestohlen. (#04)

Ein konkreter Fall aus der Wirtschaftsdetektei

Die zertifizierten Wirtschaftsdetekteien haben bereits viele schwierige Fälle gelöst. Das gilt auch für die Profis der Privat- und Wirtschaftsdetektei Lentz in Frankfurt am Main. Teilweise versteckt sich hinter einem offensichtlichen Einbruch etwas ganz anderes, und auch zunächst kleine Betrügereien der Mitarbeiter stellen sich später als schlimmer heraus.

Was auf den ersten Blick nach einem einfachen Fall aussah, stellte sich später als Wirtschaftsspionage heraus: Bei einem Start-up wurde eingebrochen und die Kaffeekasse gestohlen. Die Polizei wunderte sich darüber, dass die hochwertigen PCs und Laptops noch da waren, und empfahl dem Unternehmer, einen Detektiv zu beauftragen. Dieser stellte fest, dass der Einbruch nur die Spuren der Spionage verbergen sollte. In den Räumlichkeiten des Start-ups wurden Abhörgeräte entdeckt, die zu einem Proxy-Server der Betrüger führten. So konnte die Wirtschaftsspionage aufgedeckt werden.

Einige Branchen sind offensichtlich besonders gefährdet, wenn es um Betriebsspionage geht. Dazu gehören Ingenieursbetriebe und Maschinenbauunternehmen. Entsprechend oft werden die Detekteien in diesem Bereich tätig. Allerdings handelt es sich bei etwa 50 % der Fälle um einen Fehlalarm. Die anderen 50 % basieren tatsächlich auf kriminellen Taten und machen weitere Schritte nötig.

Wie geht es nach der Entdeckung eines Kriminalfalls weiter?

Nicht immer erfolgt der Angriff von außen: Manchmal sind es enge Mitarbeiter, die die firmeninternen Daten weitergeben. Sie werden zu diesem Zweck bestochen, entweder mit Geld oder mit Versprechungen.

Wenn ein Fall von Betriebsspionage oder Diebstahl aufgedeckt wird, kommt es oft zu einer außergerichtlichen Einigung. Hier müssen die Täter nicht nur die anfallenden Kosten für den messbaren Schaden ersetzen, sondern oft auch auch die Rechnung für die Detektei bezahlen. Wenn der Fall vor dem Gericht landet, kommt es zu weiteren Kosten, die ebenfalls von den verurteilten Kriminellen getragen werden müssen. Auf diese Weise gibt es für das Start-up keine Negativfolgen.

Ein solches Erlebnis sorgt dafür, dass die Unternehmer vorsichtiger werden und diskreter mit ihren Unterlagen und Informationen umgehen. Die Wirtschaftsdetektive liefern gerne konkrete Tipps zum Thema Sicherheit.

Kleine und mittelständische Betriebe haben es auf den ersten Blick nur selten mit Kriminellen zu tun, sodass es unnötig scheint, eine Detektei zu beauftragen. Dabei kann es mehrere Gründe geben, sich mit einer Wirtschaftsdetektei in Kontakt zu setzen. (#02)

Kleine und mittelständische Betriebe haben es auf den ersten Blick nur selten mit Kriminellen zu tun, sodass es unnötig scheint, eine Detektei zu beauftragen. Dabei kann es mehrere Gründe geben, sich mit einer Wirtschaftsdetektei in Kontakt zu setzen. (#02)

Verschiedene Fälle für den Wirtschaftsdetektiv

Kleine und mittelständische Betriebe haben es auf den ersten Blick nur selten mit Kriminellen zu tun, sodass es unnötig scheint, eine Detektei zu beauftragen.

Dabei kann es mehrere Gründe geben, sich mit einer Wirtschaftsdetektei in Kontakt zu setzen:

  • Wettbewerbsstreitigkeiten,
  • Diebstahl aus Lagerbeständen,
  • unbefugter Zutritt,
  • Aufrüstung der sicherheitstechnischen Anlagen,
  • vermuteter Versicherungsbetrug.

Tatsächlich ist der Lohnfortzahlungsbetrug ein wichtiges Thema, auch wenn diese Problematik oft vernachlässigt wird. Das sogenannte „Krankfeiern“ gilt bei vielen als Kavaliersdelikt, doch wenn die Mitarbeiter ihre vermeintliche Arbeitsunfähigkeit dazu nutzen, ihr privates Hobby auszuüben oder womöglich sogar Schwarzarbeit zu leisten, wird es kriminell. Wenn ein konkreter Verdacht vorliegt, observieren die geschulten Detektive die betroffenen Mitarbeiter, natürlich unter strenger Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

Wann wendet man sich an die Detektei?

Damit die Detektei dem Start-up tatsächlich helfen kann, sollte man nur vertraute Personen einweihen. Je diskreter die Auftraggeber vorgehen, um so sicherer ist der Erfolg. Ein Verdacht darf nicht zu früh ausgesprochen werden, sonst sind die Betrüger oder Diebe vorgewarnt. Auf diese Weise schützen sich die Unternehmer außerdem vor negativen Folgen, wenn der Verdacht ungerechtfertigt war. Durch die diskret und professionell vorgehenden Detektive fällt es niemandem auf, wenn eine Überwachung stattgefunden hat.

Wer selbst Recherchen anstellt, kann damit mehr Schaden als Nutzen anrichten. Das kann einen Täter aufschrecken oder einen unschuldigen Mitarbeiter bloßstellen. Beide Situationen sind unbedingt zu vermeiden. Besser ist es, die Kontaktaufnahme mit der Detektei geheim zu halten, um die Aktion nicht von Anfang an zu gefährden.

Für die Bezahlung der Detektei-Rechnung ist grundsätzlich der Auftraggeber zuständig. Wenn die Experten ein Sicherheitssystem mit Abhöranlage einrichten, richtet sich der Preis nach der Größe der überwachten Räumlichkeiten.(#03)

Für die Bezahlung der Detektei-Rechnung ist grundsätzlich der Auftraggeber zuständig. Wenn die Experten ein Sicherheitssystem mit Abhöranlage einrichten, richtet sich der Preis nach der Größe der überwachten Räumlichkeiten.(#03)

Auslöser für Betrügereien und Diebstahl

Auch die Mitarbeiter, zu denen man Vertrauen hat, können manchmal betrügerische Handlungen vornehmen. Das kann damit zusammenhängen, dass ein Angestellter in finanzielle Schwierigkeiten gerät oder insgesamt unzufrieden mit seiner Situation ist. Neid oder Gier kommen auf; möglicherweise ist ein Familienmitglied krank oder es gibt andere Gründe, den eigenen Geldbeutel durch kriminelle Machenschaften zu füllen.

Die Suche nach Anerkennung oder die Reaktion auf Mobbing treiben die Menschen dazu, es mit dem Gesetz nicht so genau zu nehmen. Wenn sich dann eine Gelegenheit ergibt, greifen sie womöglich in die Portokasse oder verkaufen sensible Informationen an die Konkurrenz. Der Schaden für die Unternehmen ist teilweise extrem hoch, ob es sich um Diebstahl oder Betrug handelt. Auch durch eine subtilere Manipulation kann das Start-up gefährdet werden.

Die konspirative Arbeit eines Detektivs soll die Verdachtsmomente aufklären. Die Auftraggeber sollten sich bewusst machen, dass das Ergebnis einer solchen Ermittlung möglicherweise ganz anders aussieht als vermutet.

Wer bezahlt den Einsatz der Detektei?

Für die Bezahlung der Detektei-Rechnung ist grundsätzlich der Auftraggeber zuständig. Wenn die Experten ein Sicherheitssystem mit Abhöranlage einrichten, richtet sich der Preis nach der Größe der überwachten Räumlichkeiten. Ein Start-up, das nur kleine Firmenräume hat, muss also nicht mit allzuhohen Kosten rechnen. Die Kalkulation dieser Einrichtung kann man gleich in dem Businessplan des Start-ups berücksichtigen.

Wenn es darum geht, einen Betrug oder eine andere kriminelle Tat aufzudecken, übernimmt ebenfalls zuerst der Auftraggeber die Kosten. Bei einer Aufdeckung des Betrugs, Diebstahls oder der Betriebsspionage ist es möglich, sich die Kosten der Ermittler vom Täter erstatten zu lassen. Die Details zu dieser Bezahlung werden in der außergerichtlichen Einigung besprochen oder vor Gericht geklärt.


BIldnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Andrey_Popov  -#01: Photographee.eu -#02: Andrey_Popov  -#03: Zapp2Photo -#04: gangis khan

Über 

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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