Mit dem Neubau in Warstein erweitert Infineon seine Kapazitäten für Entwicklung und Erprobung moderner Leistungshalbleiter. Das Gebäude stellt für rund 350 Mitarbeiter zeitgemäße Arbeitsplätze bereit und integriert umfangreiche Laborbereiche. Insgesamt 1.200 Quadratmeter dienen der elektrischen und mechanischen Validierung, der Analyse von Materialien sowie Tests unter anwendungsnahen Bedingungen. Dadurch können Entwicklungsabläufe effizienter abgestimmt werden. Die Module zielen auf energieeffiziente, ausfallsichere Lösungen für weltweit vernetzte Anwendungen in Industrie, Energieversorgung und Mobilität gleichermaßen.
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Neubau in Warstein vereint Labore Büros und Kreativflächen zentral
Mit einer Bruttogrundfläche von rund 10.200 Quadratmetern erweitert Infineon seinen Standort in Warstein um ein Gebäude, das Entwicklungsarbeit, Forschung und Verwaltung zusammenführt. Die räumliche Struktur kombiniert Labore mit Büroarbeitsplätzen und erleichtert die Abstimmung im Tagesgeschäft. Mitarbeiter nutzen außerdem Besprechungs- und Kreativräume, offene Meetingbereiche, Begegnungszonen, einen interaktiven Showroom und eine Kantine. Insgesamt ist der Neubau für etwa 350 Mitarbeiter ausgelegt und bündelt wesentliche Funktionen des Innovationsstandorts an einem Ort konsequent dort.
Investoren realisieren neues Infineon-Gebäude für zweistelligen Millionenbetrag in Warstein
Für die Umsetzung des neuen Büro- und Laborgebäudes arbeiteten Infineon, GARBE Institutional Capital sowie BC Partners Real Estate zusammen. Der Projektentwickler und Investor richtete das Objekt konsequent auf die technischen und organisatorischen Bedürfnisse von Infineon als Mieter aus. Die beteiligten Kapitalgeber stellten dafür Investitionen im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich bereit. Mit der modernen Immobilie baut das Unternehmen seine Kapazitäten aus und erhöht die strategische Relevanz Warsteins im internationalen Produktionsverbund deutlich weiter.
Labore verbinden Konstruktion Prüfung und Anwendung unter einem Dach
Die Laborbereiche erstrecken sich über drei Geschosse und umfassen insgesamt rund 1.200 Quadratmeter. Transparente Fassaden lassen viel natürliches Licht in die Räume und machen die technische Arbeit für angrenzende Büroteams sichtbar. Diese räumliche Organisation fördert den direkten Austausch zwischen Konstrukteuren, Prüfern und Anwendungsexperten. Entscheidungen können ohne lange Abstimmungswege vorbereitet werden. Dadurch lassen sich Entwicklungsstände komplexer Leistungshalbleitermodule früh bewerten, gezielt anpassen und schneller für weiterführende Tests qualifizieren und Serienfreigaben zuverlässig vorbereiten.
Mechaniklabor begleitet Halbleitermodule von Entwicklung bis zur Serienreife zuverlässig
Die mechanische Validierung bildet einen zentralen Schritt bei der Absicherung neuer Produkte am Standort Warstein. Infineon untersucht dort Bauteile und Module entlang des gesamten Entwicklungsprozesses. Hochauflösende Messtechnik, dreidimensionale Scanner und definierte Belastungsprüfungen liefern Daten für Konstruktion und Verbesserung. Reale Einsatzszenarien ergänzen die Laboruntersuchungen. Die separat gegründete Bodenplatte minimiert störende Vibrationen aus dem Gebäude. Sie schützt sensible Messgeräte und erhöht die Wiederholbarkeit, Präzision und Vergleichbarkeit der gewonnenen Prüfergebnisse für Serienentscheidungen nachhaltig.
Infineon optimiert Siliziumkarbid- und Galliumnitridmodule für effiziente vernetzte Energiesysteme
Die Werkstoffanalyse bildet bei Infineon eine wesentliche Basis für die Entwicklung widerstandsfähiger Halbleitermodule. Fachleute prüfen Materialstrukturen, Eigenschaften und mögliche Belastungsgrenzen, bevor Bauteile in weiteren Entwicklungsstufen eingesetzt werden. Parallel untersucht die elektrische Validierung Leistungshalbleiter aus Silizium, Siliziumkarbid und Galliumnitrid. Bewertet werden ihr Schaltverhalten sowie die Wärmeentwicklung im Betrieb. Dadurch lassen sich effiziente, platzsparende und dauerhaft zuverlässige Lösungen für vernetzte Anwendungen und Energiesysteme gezielt verbessern und für anspruchsvolle industrielle Einsatzumgebungen auslegen lassen.
Infineon testet Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge unter realistischen Betriebsbedingungen umfassend
Die anwendungsnahen Prüflabore bilden eine wichtige Brücke zwischen Modulentwurf und Einsatzumgebung. Dort werden Leistungshalbleiter in Umrichtern betrieben, um ihr Verhalten bei realistischen Lastwechseln, Temperaturen und elektrischen Anforderungen zu erfassen. Für die Elektromobilität steht ein Motorprüfstand zur Verfügung, der Untersuchungen kompletter Antriebskonzepte unterstützt. Organisatorisch arbeiten die Labore für GEMS innerhalb von Power Systems und für Automotive. Ihr Auftrag umfasst Validierung, Optimierung und die Vorbereitung robuster Kundenanwendungen unter alltäglichen Betriebsbedingungen zuverlässig ab.
Neues Infineon-Gebäude verbindet energieeffiziente Technik mit nachhaltigen Leistungshalbleiteranwendungen weltweit
Mit der Holz-Hybrid-Bauweise, einer Wärmepumpe und der Dachphotovoltaik integriert Infineon ökologische Aspekte in die technische Infrastruktur des Standorts Warstein. Das Konzept senkt den Energiebedarf im Betrieb und unterstützt die Nutzung regenerativer Energiequellen. Die Forschungsarbeit im Gebäude zielt zugleich auf Leistungshalbleitermodule für Windenergieanlagen, Solaranlagen, Speicherlösungen, industrielle Antriebstechnik, Bahntechnik und Elektromobilität. So entsteht ein Zusammenhang zwischen nachhaltiger Bauausführung und Technologien, die elektrische Systeme effizienter, kompakter und zuverlässiger machen und ihren Energieverbrauch verringern.
Warsteiner Halbleitermodule stärken Energieversorgung für wachsende KI-Rechenzentren weltweit
Mit der zunehmenden Verbreitung KI-basierter Rechenzentren wächst die Bedeutung moderner Leistungselektronik aus Warstein. Hohe Leistungsdichten verlangen Komponenten, die elektrische Energie effizient wandeln, verteilen und überwachen. Leistungshalbleitermodule mit guter Wärmeableitung erhöhen die Verfügbarkeit kritischer Infrastruktur und begrenzen Energieverluste. Diese Eigenschaften sind ebenso für IoT-Architekturen relevant, weil vernetzte Sensoren, dezentrale Steuerungen und Antriebssysteme auf eine konstante, präzise und robuste Versorgung unter wechselnden Lasten dauerhaft angewiesen sind und zuverlässig funktionieren müssen im Betrieb.
Mit dem neuen Entwicklungsgebäude konzentriert Infineon zentrale Arbeitsschritte für Leistungshalbleitermodule an einem Standort. Die Kombination aus Materialanalyse, elektrischer Prüfung, mechanischer Validierung und anwendungsnaher Systemerprobung unterstützt einen durchgängigen Entwicklungsprozess. Entwickler können Messergebnisse schneller mit Konstruktion und Einsatzanforderungen abgleichen. Dies verbessert die Grundlage für robuste Module in IoT-Geräten, industriellen Antrieben, Energiespeichern, Ladeinfrastruktur und elektrifizierten Fahrzeugen, deren Effizienz, Lebensdauer und Betriebssicherheit maßgeblich von präzise abgestimmter Leistungselektronik unter realistischen Betriebsbedingungen im praktischen Dauereinsatz abhängen.

