E-Commerce in der Schweiz – Deutschland ist der wichtigste Partner

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Wer heute über die Gründung eines Start-ups nachdenkt, der streckt seine Fühler nicht nur nach regionalen, sondern besonders nach globalen Märkten aus. Sich in einem gesättigten Markt gegen die etablierte Konkurrenz zu behaupten, das ist schwer. Anders sieht es natürlich in aufstrebenden Märkten aus, es lohnt sich also der Blick über die Grenzen des eigenen Landes hinaus.

Die Schweiz holt im Hinblick auf E-Commerce deutlich auf

Der E-Commerce Report 2022 hat gezeigt, dass der Onlinehandel in der Schweiz boomt. Dies sind gute Nachrichten für Start-ups und Unternehmer, die die Chancen ergreifen möchten, die dieser neue Markt bietet.

Da Deutschland vor China der wichtigste Partner ist, wie aus dem Bericht hervorgeht, gibt es viele potenzielle Gewinnmöglichkeiten für diejenigen, die schnell die passende Antwort auf die steigende Nachfrage nach Online-Produkten oder Dienstleistungen haben.

Der Bericht zeigt auch, dass die Schweizer Konsumenten zunehmend zum Online-Shopping greifen, eine Tatsache, mit der noch vor wenigen Jahren niemand rechnete. Der Markt in der Schweiz war bislang, was E-Commerce angeht, stark reguliert.

Die neuen Entwicklungen stellen eine großartige Gelegenheit für Start-ups dar, diesen wachsenden Markt zu erschließen und von der gestiegenen Nachfrage nach Online-Produkten und -Dienstleistungen zu profitieren. Mit sorgfältiger Planung und einem Verständnis der Verbraucherbedürfnisse können Start-ups die vorgelegten Zahlen und Erkenntnisse nutzen, um profitable E-Commerce-Unternehmen in der Schweiz aufzubauen.

Das Wachstum des E-Commerce in der Schweiz zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. ( Foto: Adobe Stock-xbrchx)

Das Wachstum des E-Commerce in der Schweiz zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. ( Foto: Adobe Stock-xbrchx)


Schweizer kaufen gerne im Ausland ein

Das Wachstum des E-Commerce in der Schweiz zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Laut aktueller Prognose wird der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer in der Schweiz bis 2025 stolze 3753 EUR erreichen. Durch die Zunahme des Online-Shoppings können auch deutsche Unternehmen von diesem Trend profitieren.

Auch die Bereitschaft, im Ausland einzukaufen, hat zugenommen, da Schweizer Kunden offener sind, Produkte und Dienstleistungen aus dem Ausland zu kaufen. Dies ist eine Chance für deutsche Unternehmen, diesen Markt mit smarten Kampagnen zu erschließen und sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Akteuren der Branche zu verschaffen.

Deutsche Shops haben sich im Schweizer E-Commerce-Markt eine dominante Stellung erarbeitet. ( Foto: Adobe Stock-pikselstock)

Deutsche Shops haben sich im Schweizer E-Commerce-Markt eine dominante Stellung erarbeitet. ( Foto: Adobe Stock-pikselstock)

Deutsche Shops als Rückgrat des Online-Handels in der Schweiz

Deutsche Shops haben sich im Schweizer E-Commerce-Markt eine dominante Stellung erarbeitet. Mit einem Marktanteil von 40 % sind deutsche Unternehmen die bevorzugte Wahl für Schweizer Kunden, wenn es um Online-Shopping geht. Das liegt vorwiegend daran, dass deutsche Shops günstigere Preise anbieten als ihre Schweizer Pendants.

Außerdem dürfen die Kunden mit kurzen Lieferzeiten und relativ überschaubaren Kosten für den Versand rechnen. Die Lieferdienste und Kuriere arbeiten eng zusammen, sodass mit kaum längeren Lieferzeiten gerechnet werden muss, als das bei innerdeutschen Lieferungen der Fall ist.

Der Erfolg der deutschen Geschäfte in der Schweiz hat Unternehmen dazu veranlasst, ihre Position durch die Einführung neuer Konzepte und die Anpassung an die Bedürfnisse der Schweizer Bevölkerung auszubauen.

Infolgedessen kaufen immer mehr Menschen in Deutschland statt in der Schweiz ein, was deutsche Geschäfte zu einer noch größeren Präsenz auf dem E-Commerce-Markt des Landes macht.


Jetzt ist es Zeit, zu handeln

Da die Strukturen im Online-Handel in der Schweiz noch nicht derart festgefahren sind, wie das in anderen Ländern bereits der Fall ist, besteht jetzt noch die Möglichkeit, sich einen sicheren Platz auf dem Markt zu sichern. Das verlangt allerdings nach schnellem Handeln, den die Konkurrenz lauert und die dominanten Marktpositionen werden in den kommenden Jahren vergeben.

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