Rolltore und Sektionaltore für Produktions- und Lagerhallen: Unternehmen investieren gezielt

0

Rolltore und Sektionaltore gewinnen immer mehr an Bedeutung für die Einbruchssicherheit in Industriebetrieben. Optische Überwachung, geschultes Personal und diffizile technische Komponenten sind gerade bei großen Produktionsstätten bereits gang und gäbe. Investieren sollte man jedoch vor allem in die Sicherheit aller Eingangspunkte. Dazu nachfolgend einige Tipps.

Rolltore, Sektionaltore und Industrietore bieten unkompliziert Schutz vor unerwünschtem Besuch

Breite Zufahrten auf das Betriebsgelände, große Hallentore, Garageneingänge und Laderampen wollen ausreichend geschützt und bestenfalls mit vollautomatischen Vorrichtungen versehen sein. Zu diesem Zweck werden Rolltore, Sektionaltore und Industrietore moderner Bauart verwendet. Über ein Hofschiebetor aus robustem Stahl steuert man die Zufahrt auf das jeweilige Areal. Ein qualitativ hochwertiges Industrietor beugt Störungen des Torlaufs bei Niedrigtemperaturen oder extremen Verschmutzungen vor, erlaubt das Installieren einer wie auch immer gearteten Alarmvorrichtung und lässt sich bequem per Knopfdruck (zum Beispiel aus einem Wärterhäuschen heraus) steuern.

Zeitgemäße Standards für Sektional- und Rolltore

Noch wichtiger ist der Sicherheitsaspekt logischerweise bei den Sektionaltoren beziehungsweise Rolltoren, die direkt in die Lager- oder Produktionshallen führen. Sie schützen vor dem Eindringen Unbefugter und bei Anbietern wie Hörmann sind die Modelle darüber hinaus auch noch serienmäßig mit einer selbstüberwachenden Schließkantensicherung mit Optosensoren ausgestattet. Optional sind auch Vorrichtungen wie Lichtschranken zwecks berührungsloser Überwachung der Torschließkante denkbar. Bei der Wahl eines Tors, einer Eingangstür oder einem sonstigen Zugang zur Halle sollte man im Übrigen auch an die energetischen Aspekte denken.

Der energetische Aspekt von Hallentoren

Bei einem Neubau ist der Passivbau der zeitgemäße bauliche Standard und das Plusenergiegebäude das anvisierte mittelfristige Ziel. Dementsprechend wandelt sich auch die Planung von der Tor- und Verladetechnik hin zu energetisch positiven Systemen. In diesem Zusammenhang ist es heute überaus wichtig, auf eine möglichst gute Wärmedämmung zu achten, damit der Primärenergiebedarf für die jeweilige Halle beziehungsweise für das jeweilige Gebäude niedrig gehalten werden kann. Zudem muss man das Entweichen der im Inneren erwärmten Luft nach Möglichkeit verhindern, ohne aber die Güterzirkulation zu behindern. Welche Möglichkeiten bieten sich in diesem Zusammenhang an?

Wie die Wärme im Inneren der Halle bleibt

Was nun die Dämmung betrifft, so lassen sich Unternehmen mittlerweile ja allerhand einfallen. Zum Beispiel verfügen viele moderne Tore mittlerweile über einen sogenannten Polyurethan-Schaumkern, der einen vergleichsweise guten Wärmedämmwert aufweist. Dass die Lamellen eines Sektionaltors fest aufeinanderliegen und den Raum somit lückenlos abschließen sollten, versteht sich wohl von selbst. Wenn aber Flurförderfahrzeuge und Lieferfahrzeuge in regelmäßigen Abständen in die Halle hinein- und später wieder hinausfahren müssen, kann man sich zusätzlicher Hilfsmittel bedienen. Exemplarisch können wir Schnellauftore, an den Zugängen installierte Kunststofflamellen und automatische Schließmechanismen nennen. Wünscht man in den mit modernen Sektionaltoren oder Rolltoren versiegelten Hallen mehr Tageslicht, kann man über die Verwendung eines Hallenzugangs mit Rahmenkonstruktion nachdenken. Dazu sollte man jedoch eine Sache wissen: Bedingt durch die damit verbundene Torkonstruktion und durch die große Verglasungsfläche dürfte die Wärmedämmleistung von den üblichen Werten abweichen. Aber auch hier gibt es dank unterschiedlicher Materialien und Mehrfachverglasung noch Luft nach oben.


Bildnachweis: © istock.com/RonFullHD

Über den Autor

Hans-Jürgen Schwarzer

Hans-Jürgen Schwarzer leitet die Content-Marketing-Agentur schwarzer.de. Als Marketer, Unternehmer und Verleger in Personalunion wie auch als leidenschaftlicher Blogger gehört er zu den Hauptautoren von startup-report.de und industry-press.com. Innerhalb seiner breiten Palette an Themen liegen dem Mainzer Lokalpatrioten dabei „ausgefallene“ Ideen und technische Novitäten besonders am Herzen.

Lassen Sie eine Antwort hier