Greifzug von TRACTEL: Eine deutsche Erfolgsstory aus Bergisch Gladbach

Greifzug von TRACTEL: Eine deutsche Erfolgsstory aus Bergisch Gladbach

Die TRACTEL Greifzug GmbH aus Bergisch-Gladbach reiht sich in die Liste der deutschen Unternehmen ein, die führend in der Industrie und gleichzeitig traditionsbewusst sind. Dafür wird ein Netzwerk in mehr als 120 Ländern genutzt, in denen sich mehr als 8.000 Vertriebshändler befinden. Hohe Zahlen, die für den Erfolg des Unternehmens sprechen.

Greifzug: Produkt als Namensgeber

Die TRACTEL Gruppe gründete sich im Jahr 1941 und trat schon bald einen wahren Siegeszug an. So wurde ein spezieller Hebezug erfunden, der anfangs als Greifzug bezeichnet wurde. Doch schon bald erhielt er den Namen TIRFOR, der auch heute noch verwendet wird. Der TIRFOR wird auch den USA vermarktet, wo er als Griphoist auftritt. Fünf Jahre nach der Gruppengründung benannte sich das Unternehmen nach seinem Produkt und war seither als Greifzug bekannt.

Mit dem Kauf der TIRFOR-Lizenz begann der eigentliche Erfolg des Unternehmens und der TRACTEL Gruppe. Der Greifzug war ein wahrhaft revolutionäres Produkt: ein Seilzug, der über ein durchlaufendes Seil verfügt. Das Ziehen und Heben von Lasten wurde damit deutlich vereinfacht. Bemerkenswert ist, dass TRACTEL nie aufgehört hat, an dieser Entwicklung zu arbeiten und sie weiter voranzubringen. Niemand hat sich auf seinen Lorbeeren ausgeruht, sondern es ging immer voran. So konnte TRACTEL auch bald verschiedene Patente auf den Greifzug halten und hat sein weiterentwickeltes Produkt immer geschützt.

Der Erfolg geht weiter

Man schrieb das Jahr 1975, als eine Treibscheibenwinde namens TIRAK auf den Markt kam. Sie verfügte über ein durchlaufendes Seil und wurde mithilfe eines Motors betrieben. Der TIRAK sowie der Greifzug zeichnen verantwortlich dafür, dass die TRACTEL-Gruppe zum Weltmarktführer wurde und sich in der Welt der elektrischen und manuell betriebenen Winden für Hängegerüste sowie für diverse weitere Anwendungen behaupten konnte. Auch im Bereich der Fassendenbefahranlagen sowie im Vertrieb derselben wurde die TRACTEL-Gruppe weltmarktführend.

In den 1980er Jahren entwickelte man hier eine Reihe von Lastmessgeräten. Diese verfügten über eine digitale Anzeige, was bis dato noch nicht da gewesen bzw. nicht üblich war. Die Produktreihe bekam den Namen DYNAFOR – übrigens ebenso ein eingetragenes Warenzeichen wie TIRAK und TIRFOR. Die Kapazität der Geräte war enorm und betrug bis zu 250 Tonnen.

Die Entwicklungen aus dem Hause TRACTEL gingen aber rasch weiter und schon in den 1990er Jahren wurden Innovationen im Bereich der persönlichen Schutzausrüstungen, die gegen Abstürze eingesetzt wurden, vorangetrieben. Die Ingenieure von TRACTEL erweiterten die bereits vorhandene Produktpalette und entwickelten ein neues Sortiment. Inzwischen hat es die Gruppe auch auf diesem Gebiet zum Weltmarktführer gebracht.

Heute kann TRACTEL auf ein riesiges Vertriebsnetz stolz sein und bliebt auf über 8.000 Händler, die die eigenen Produkte vertreiben. Die Kunden bekommen ein breites Portfolio geboten und finden die Produkte, die für die eigenen Anforderungen ideal sind. TRACTEL ist überdies stolz auf seine Vertriebsmannschaft, zu der auch weltweite Händler gehören. Das Credo lautet immer noch, dass erstklassige Lösungen – wie eben der Greifzug – auch für komplexe Anforderungen und Probleme geboten werden.

Ergänzende Produkte anderer Hersteller

Die Errungenschaften von TRACTEL machen sich auch viele andere Hersteller zunutze und präsentieren diverse zusätzliche Produkte, die die TRACTEL-Produkte ergänzen und erweitern. So gibt es zum Beispiel von der Seilflechter Tauwerk GmbH textile Zugseilverlängerungen, die in Industrie und Bauwirtschaft eingesetzt werden können. Diese vielfältig einsetzbaren kleinen Helfer können zum Beispiel Mehrzweckseilzüge – wie sie unter anderem durch Greifzug angeboten werden – verlängern. Das Arbeiten wird damit optimiert und ist auf den Millimeter genau möglich. Wichtig ist dabei, dass die hohen Ansprüche der Kunden auch in Bezug auf Ergänzungs- und Erweiterungsprodukte eingehalten werden. Schließlich bekommen diese ihre Anforderungen durch die Produkte der TRACTEL-Gruppe und durch TRACTEL Greifzug stets erfüllt – da darf es nicht an weiteren Produkten scheitern – eine mindere Qualität wird hier nicht toleriert.


Bildnachweis: © morguefile.com – pef

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Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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