Holiday Home Car & Co.: Erfahrungsberichte von Kunden prägen das Markenimage

Kennen Sie Go West und Owasco, Holiday Home Car, Canadream? Eine hohe Markenbekanntheit gibt dem Markeninhaber entscheidende Wettbewerbsvorteile. Gerade bei der Neukundengewinnung hilft die Bekanntheit einer Marke. Vertrauen ist entscheidend, gerade in Zeiten von Social Media, in denen Shit Storms und Hypes nur einen Mausklick voneinander entfernt sind. Und um auf unsere Frage eingangs dieses Artikels zurückzukommen: welchen dieser kanadischen Wohnmobil-Vermieter würden Sie für Ihre Rundreise durch Kanada wählen? Welcher Anbieter besitzt eine hinreichende Reputation und wie baut sich diese auf? Woher beziehen Sie Ihre Informationen, auf deren Basis Sie Ihre Kaufentscheidung für Go West und Owasco, Holiday Home Car oder Canadream treffen?

Bevor wir uns eingehender dem Thema Marke widmen, gestatten Sie mir einen kleinen Ausflug in ein großes Land. Genießen Sie mit mir, einen Blick auf das Umfeld unseres betrachteten Themas zu werfen. Kanada ist – nach Russland – der zweitgrößte Staat der Erde. Zeitgleich ist es das nördlichste Land auf dem amerikanischen Kontinent. Für den Urlauber bietet Kanada eine Vielzahl an Möglichkeiten seine Freizeit zu verbringen. Mountainbike, Angeln, Skifahren, Segeln und Wandern sind möglich. Es gibt aber auch so seltene Angebote wie Whalewatching in der Region Vancouver.

Kanada: volles Programm für Touristen

Dabei hat jede Region in Canada ihre speziellen Reize und Angebote. So kann man zum Beispiel in Niagara Falls die weltbekannten Niagara Fälle bestaunen. Ein Anblick den man niemals wieder vergisst. Ganz in der Nähe der Fälle befindet sich der Marineland-Themenpark. Dort gibt es das weltweit größte Wasserbecken in dem man Belugawale über- und unterwasser bestaunen kann. Zeitgleich ist der Themenpark auch ein Freizeitpark mit verschiedensten Fahrgeschäften.

In der Provinz Alberta befinden sich die zwei Großstädte Calgary und Edmonton. Letztgenannte ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Dort befindet sich das größte Einkaufszentrum von Nordamerika, die West Edmonton Mall, die man auf jeden Fall mal besucht haben sollte. Die Vielfalt und Anzahl der Geschäfte ist wirklich beeindruckend.

Eine weitere Weltsensation ist das Royal Tyrrell Museum of Palaeontology. Hier kann man ein Unzahl von Funden aus prähistorischer Zeit finden. Sogar ein vollständiges Skelett des Tyrannosaurus rex ist neben 40 weiteren Dinosaurierskeletten zu bestaunen.

Durch Kanada reisen: per Wohnmobil (RV), Pkw oder Eisenbahn?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie man am besten die ganzen Ziele im Land erreicht. Dafür gibt es mehrere Optionen. Entweder man nimmt den Zug was aber sehr zeitraubend und auch unbequem ist. Die nächste Möglichkeit ist sich einen Mietwagen zu nehmen und dann die Nächte in Hotels oder Motels zu verbringen. Der Nachteil an dieser Methode ist, dass man im Vorfeld einen sehr hohen Planungsaufwand hat und das man ziemlich eingeschränkt ist in Bezug auf Flexibilität.

Rundreise durch Kanada mit dem Wohnmobil

Die mit Abstand beste Methode in Bezug auf Komfort, Beweglichkeit und Flexibilität ist die Reise mit einem Wohnmobil (das hier RV = Recreational Vehicle heißt) durchzuführen. Man kann Halt machen wo es einem gerade beliebt. Natürlich nur innerhalb der erlaubten Gebiete. Meist auf speziellen Plätzen für Wohnmobile. Dort muss man zwar meist auch eine kleine Gebühr entrichten, doch verglichen mit den Preisen für ein Hotel ist diese sehr günstig. Im Gegensatz zur Reise mit dem Mietwagen muss man nicht zu einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Hotel sein und wenn es einem an einem bestimmten Ort gut gefällt, bleibt man einfach einen Tag länger und setzt erst dann die Reise fort. Zudem bewegen sich die Mietpreise für ein Wohnmobil durchaus in einem moderaten Rahmen. Auch kann man einen kleinen Abstecher in die nördliche USA machen.

Per Bahn durch Kanada reisen

Die Reise mit der Bahn ist eine gute Alternative, wenn man eine Tour durch die großen Städte plant, sich auf der Fahrt mehr auf die schönen Ausblicke in die Natur konzentrieren möchte. Die kanadischen Bahnen bieten ein Höchstmaß an Komfort, was eine angenehme Fahrt durch eine grandiose Natur verspricht.

Welchen Anbieter soll man wählen?

Hier hat man die berühmte Qual der Wahl. Anbieter gibt es fast so viele wie Sand am Meer. Doch welcher ist der Beste in Bezug auf Leistung, Preis und Service? Hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Viele blicken als erstes auf die Preise. Doch dieses Kriterium spielt nur eine nachgeordnete Rolle. Weiterhin wichtig sind der gebotene Service und auch Ausstattung und Zustand der Wohnmobile sind wichtig. Wer ein wenig nachdenkt, wird schnell zu dem Schluss kommen, dass ein Angebot mit einem Toppreis, bei dem man mit einem Wohnmobil in den Urlaub startet, das beim Verlassen des Parkplatzes schon die erste Panne hat, kein angenehmes Urlaubserlebnis verheißt. Auch beim Service gibt es zwischen den Anbietern große Unterschiede. Hier nun ein kleiner Vergleich zwischen einigen ausgewählten Anbietern.

Canadream

Canadream bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und verfügt in Canada über die meisten Vermietstationen. Es werden One-Way-Mieten angeboten. Das bedeutet, dass man an einer Station das RV anmietet und es an einer anderen Station abgibt. Somit sind trotz der täglichen Kilometerbegrenzung wesentlich größere Reichweiten möglich, da man keine Rückfahrt einplanen muss – und man ist viel freier in der Planung seiner Reiseroute. Die Fahrzeugflotte kann in Punkto Qualität und Ausstattung zwar nicht mit den Marktriesen mithalten, dennoch kann man diesen Anbieter durchaus empfehlen.

Go West und Owasco

Go West und Owasco sind Vermieter von Wohnmobilen der ersten Stunde. Sie werben mit dem Begriff Premium und wer mal dort gemietet hat, weiß das dies kein leeres Versprechen ist. Die Fahrzeugflotte ist sehr hochwertig und setzt Standards in der Branche. Die Einweisung in die Bedienung der Fahrzeuge erfolgt in Deutsch und auch der übrige Service ist Oberklasse.

Holiday Home Car von Edmund Kunke

Ein Anbieter, der uns bei unseren Recherchen besonders aufgefallen ist, residiert in Vancouver: Holiday Home Car von Edmund Kunke. Hier gilt die Devise klein aber fein. Der Slogan der Familie Kunke aus Richmond ist: “Sie kommen als Gast und gehen als Freund”. Und dies ist kein leeres Versprechen, wie viele Canada-Urlauber bestätigen können, die dort mal ein Holiday Home Car gemietet haben, wie man auch hier bei „kike“ nachlesen kann.

Die Holiday Home Car – die Wohnmobile, wie sie hier in Kanada genannt werden – sind durchweg in einem ausgezeichnetem Zustand und sehr gut ausgestattet. Ebenso lobend zu erwähnen ist der Service der bei Holiday Home Car von Herrn Kunke geboten wird. Die Einweisung in die Bedienung des Holiday Home Car erfolgt komplett in Deutsch und wer bereits Erfahrungen hat, kann auf diese verzichten und nach einer Probefahrt sofort in den Urlaub starten. Hier ein paar ausgewählte Angebote für Holiday Home Cars:

auf alle Preisezzgl 12% Tax Neben – SaisonApril – Mai und

26. September-31.Oktober

Vorsaison01.Juni bis 10. Juli  Hauptsaison11. Juli – 25. August Nachsaison26. August bis 25. September
Fahrzeugklassen freie KM pro Tag freie KM pro Tag freie KM pro Tag freie KM pro Tag
100 km pro Tag

 

100 km pro Tag

 

100 km pro Tag

 

100 km pro Tag

 

C 18’6Pickup Camper 77 $ 105 $ 145 $ 118 $
C 19Wohnmobil 74 $ 106 $ 147 $ 120 $
C 22 /23Wohnmobil 81 $ 126 $ 155 $ 130 $
C 24Wohnmobil 86 $ 133 $ 162 $ 140 $
C 27Wohnmobil 000 000 000 000
C 29/31Wohnmobil 104 $ 156 $ 187 $ 156 $
Wohnwagenmit Zugfahrzeug 00 $ 00 $ 00 $ 00 $
5th wheelsmit Pickup 140 $ 190 $ 236 $ 199 $

Wie man sehen kann, können sich die Angebote von Holiday Home Car durchaus sehen lassen und brauchen den Vergleich mit der Konkurrenz nicht zu scheuen. Dies bestätigen auch viele zufriedene Kunden.

Wie wichtig sind Kundenmeinungen für das Markenimage?

Jeder kennt das. In der Werbung wird sehr vieles versprochen. Doch in einigen Fällen kann man diesen Versprechen tüchtig auf die Nase fallen, nämlich dann, wenn sie sich als unwahr erweisen. Aus diesem Grund informieren sich inzwischen sehr viele Menschen in einschlägigen Foren und tauschen dort ihre Erfahrungen mit den jeweiligen Anbietern untereinander aus. Hier bildet sich auch das Image eines Unternehmens heraus, denn die Kunden vertrauen eher der Erfahrung anderer Kunden als irgendwelchen Werbeversprechen.

Social Media: Facebook, Foren, Twitter, Portale

Noch nie hatten es Consumer so einfach, ihrer Freude und ihrem Unmut öffentlich und wahrnehmbar Luft zu machen. Sogar schon während des Urlaubs vernimmt die Welt die verzückten Freuderufe aus dem Wohnmobil, die via Handy auf Twitter, Facebook und Pinterest erscheinen. Meist noch bevor ein unzufriedener Kunde mit dem Servicemitarbeiter gesprochen hat, steht der Unkenruf über eine kleinere oder größere Panne – die nicht selten sogar das Verschulden des Kunden ist – in einem Online-Forum, das täglich von Tausenden Menschen besucht wird. Und wir alle wissen, dass der zufriedene Kunde wesentlich zurückhaltender ist als der unzufriedene.

Die Folge ist, dass sich sehr schnell Negativeinträge in Online-Plattformen festsetzen, die auf den ersten Blick nicht den tatsächlichen Stand des durchschnittlichen Serviceerlebnisses bei dem Womo-Anbieter wiedergeben. Bezieht man diese Online-Plattformen bei seinen Kaufentscheidungen in die Überlegungen ein, sollte man unbedingt folgende Tipps beachten.

Positive Erfahrungsberichte in Online-Foren

Wie wir schon ausführten, kommen Positivberichte seltener vor. Um ein reales Bild von einem Anbieter zu erhalten, sollte man die Erfahrungsberichte untersuchen und bei empfundener Validität die positiven Reiseberichte stärker gewichten als die negativen.

Was macht einen Erfahrungsbericht valide? Schauen Sie in einem Online-Forum auf die Anzahl Beiträge, die der Autor des Beitrags verfasst hat. Sind dies weniger als 10-20 Beiträge – womöglich nur ein einziger – dann dürfen Sie davon ausgehen, dass dies ein „Fake“-Account ist, der möglicherweise vom Anbieter selbst eröffnet wurde, nur um einen Positivbericht abzugeben.

Stammt der Beitrag von einem nach der Anzahl der Eigenbeiträge (50, 100 oder mehr Beiträge) gemessenen erfahrenen Forumsmitglied, so dürfen Sie von der Authentizität des Beitrags ausgehen. Der Autor hat im Forum einen Ruf zu verlieren. Er wird sich überlegen, was er schreibt. Solche Reiseberichte sollten Sie zehnfach in die Gegenüberstellung einfließen lassen, da Positivberichte seltener verfasst werden.

Negative Erfahrungsberichte in Online-Foren

Negative Erfahrungsberichte werden in der Wut schnell verfasst. Oftmals reicht die Energie des Frustbeutels soweit, durch eine größere Region der Onlinewelt zu streifen und an sehr vielen Stellen kleine Haufen zu hinterlassen. Dem unbedarften Leser erscheint es dann so, als habe der besprochene Anbieter eine miserable Servicequalität. Wer sich mit Online-Communities auskennt, enttarnt solcherlei Einträge jedoch sehr schnell. Sie sind gekennzeichnet durch

  • eine sehr emotionale Sprache
  • einen Autor, der auf der Plattform meist nur wenige Beiträge verfasst hat (oft nur ein bis drei Postings)
  • eine wenig harmonische und unsachliche Kommunikation, wenn andere Mitglieder der Plattform sich mit der „Giftspritze“ über den Beitrag austauschen.

Wenn Sie zu einem Anbieter dessen Online-Reputation untersuchen und sich „Erfahrungsberichte“ ansehen, dann streichen Sie solche suspekten Erfahrungsberichte getrost von der Liste. Wer seiner Wut dergestalt freien Lauf lässt, wird den Vorfall und insbesondere seine eigenen Anteile daran wenig reflektiert haben.

Werden Fotos eingestellt? Da scheiden sich nämlich die Geister. Unter den Lästermäulern finden sich oftmals Wettbewerber, die ihren Konkurrenten schädigen möchten. Jedoch kann man den üblen Worten meist keine Beweise folgen lassen. Wie auch? Werden Fotos mitgegeben, kann man diese sehr leicht auf Authentizität prüfen. Fehlen Fotos bei einem sehr lebhaften Beitrag oder Erfahrungsbericht, ist Zurückhaltung angesagt.

Votings in Bewertungsportalen

Wenn ich Ihnen sage, dass gerade auf den Bewertungsportalen viel Schindluder getrieben wird, dann wird Ihnen das nicht neu sein. Es ging ja nun oft genug durch die Presse, dass gerade auf Bewertungsportalen viele Fake-Bewertungen ausgespielt werden. Gerade im Tourismus sucht der Urlaubsplanende nach verlässlichen Aussagen über das Urlaubsziel, ist doch der Urlaub mit eines der jährlichen Highlights seines Lebens. Ein Fehlschlag bedeutet, ein ganzes Jahr Frust zu schieben. Andererseits will der Urlauber auch oftmals ein Billigangebot wahrnehmen und redet sich ein, für den niedrigsten Preis auch noch Qualität erwarten zu dürfen. Da sucht man natürlich nach einer Rechtfertigung der eigenen Sparstrümpfigkeit.

Woran erkennt man Fake-Bewertungen? Solche Bewertungen werden meist von Agenturen verfasst. Diese haben wenig Einblick in Reisedetails und verfassen oft Unmengen dieser Bewertungen und Erfahrungsberichte auf vielen Plattformen. Das ist der Grund, warum Fakes meist

  • wenig Reisedetails wie Ortsangaben, Details der Location und der Erlebnisse aufweisen
  • recht oberflächlich gehalten sind.
  • vorwiegend Emotionen aussenden, ohne auf Fakten einzugehen.
  • ausschließlich positiv strahlen. Wo Licht ist, ist auch immer Schatten. Und auf jeder Reise gibt es eine Kleinigkeit, die nicht ganz so schön war. Ein echter Bericht zitiert auch stets eine solche Kleinigkeit.

Markenimage und Online-Reputation

Für große Markenartikler ist die Beobachtung (neudeutsch: „Monitoring“) der Social Media längst routinierte Pflichtaufgabe geworden. Doch was macht ein kleines oder mittleres Unternehmen, der sogenannte Mittelständler, wenn er auf einen solchen Haufen frischgequirlten Unfugs stößt? Meist fehlen Zeit und ausreichende Online-Kompetenzen, sich damit auseinander zu setzen. Dennoch erfährt der Unternehmen dann ausgerechnet nur zu oft in Kundengesprächen, dass der Gesprächspartner ausgerechnet auf diese Unkenrufe gestoßen ist und dass es genau diese negativen Erfahrungsberichte sind, welche die Entscheidung zu seinen ungunsten zu kippen drohen.

Letztlich bleibt nur der Schritt, sich nach den Regeln der Online-Communities der Herausforderung zu stellen. Offenheit, Klarheit und Transparenz in einer anzustrebenden Gegenkampagne sind Pflicht und sollten zeitnah angegangen werden. Die Beratung einer erfahrenen Social-Media-Agentur ist nicht nur eine gute Grundlage, sondern auch die Fahrkarte für den Zug ans Ziel.

Jeder Unternehmer muss wissen, dass Online-Postings über Jahre bestehen. Belässt man die negativen Erfahrungsberichte unkommentiert, vergiften diese auf lange Zeit das Klima. Gelingt es beispielsweise, zufriedene Kunden zu positiven Erfahrungsberichten oder Statements zu ermuntern, strahlen diese ebenfalls auf Jahre und ermöglichen es vielen anderen Käufern eine gute Entscheidung zu treffen. Das Markenimage zu pflegen bedeutet in diesem Fall viel Kleinarbeit und viel Ausdauer. Letztlich lohnt es nicht nur, es vermeidet vielmehr auch einen Verfall der Marke. Das gilt nicht nur für Go West und Owasco, Holiday Home Car, Phoenix Motorhomes oder Canadream, aber an diesen drei Beispielen lässt sich sehr leicht lernen.


Bildnachweis: © morguefile.com – Jusben

Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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