Kunden mit Geschenken binden: Vorsicht bei den Details!

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Gerade am Anfang Ihrer Unternehmerkarriere ist die Kundenakquise sehr wichtig, denn Sie können auf keinen treuen Kundenstamm zurückgreifen. Wenn dann aber die ersten Kunden zu Ihnen finden, geht es in einem nächsten Schritt darum, diese zu überzeugen und zu halten. Denn zufriedene Kunden kaufen vielleicht immer wieder und bringen Ihnen vor allem auch positive Mundpropaganda und Bewertungen im Netz ein. Neben optimalen Produkten, Verpackung und Service sollten Sie gute und treue Kunden mit kleinen Präsenten beschenken. Damit diese Aufmerksamkeit sich nicht anders als erhofft auswirkt, müssen Sie aber einige Kleinigkeiten beachten.

Sprechen Sie den Kunden direkt und individuell an

Damit ist nicht nur gemeint, dass Sie keine Floskeln wie „Liebe Freunde der Marke XY“ sondern personalisierte Anschreiben verwenden, sondern auch, dass Sie inhaltlich überzeugen. Verschicken Sie keine Spams und auch keine Massenmailings, über die sich der Kunde nur ärgert, weil sein Postfach überflutet wird oder unnötiges Papier verbraucht wird, das sofort im Papierkorb landet.

Seien Sie so aufmerksam, dass Sie den richtigen Anlass für Ihr Geschenk finden. Gute Möglichkeiten bietet das Weihnachtsfest, das die meisten Deutschen feiern, oder der Schulanfang nach den Sommerferien, wenn Sie zum Beispiel Schulzubehör vertreiben. Auch große Fachmessen wie die IAA können als Aufhänger genommen werden, wenn Sie thematisch passen. Noch besser ist es aber, wenn Sie einen individuelleren Anlass finden, also beispielsweise den Geburtstag Ihres Kunden kennen. Oder Sie gratulieren ihm zum Firmenjubiläum oder der Geburt seines Kindes. Dazu müssen Sie natürlich vorher, ohne zu aufdringlich zu wirken, an solche Daten gelangt sein.

Die Wahl des perfekten Geschenks

Einen Gutschein, bei dem der Kunde wenige Prozente Rabatt auf etwas bekommt oder der für einen Laden gilt, den es in seiner Nähe gar nicht gibt, erscheint ihm nur wie weitere Werbung, bei der jemand von seinem Geld profitieren möchte. Sie wollen ihm mit dieser Aktion aber das Gefühl geben, dass Sie dankbar für seine Treue und Unterstützung sind. Verbinden Sie ein Geschenk also nicht mit einem Kaufanreiz, sondern verschenken Sie etwas, das wirklich Gefallen findet, an dem der Beschenkte lange Freude hat und das Ihre Qualitätsarbeit wiederspiegelt.

Es muss nichts Teures sein. Auch über kleine, aber hochwertige Dinge eventuell verbunden mit einer pfiffigen Idee freuen sich die Menschen. Allein die Tatsache, etwas kostenlos zu bekommen, löst schon Glücksgefühle aus. Wenn sich dann auch noch herausstellt, dass sich das Produkt zu einem Lieblingsgegenstand entwickelt, der beinahe jeden Tag verwendet wird, ist die Freude noch größer.

Obwohl Wein und Pralinen beliebte Geschenke sind, sollten Sie lieber zu einem Präsent greifen, das nicht so schnell verbraucht ist und dadurch länger im Gedächtnis bleibt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem individualisierten und gleichzeitig praktischen Notizbuch von brandbook? Drucken Sie in jedem Fall Ihren Namen mit auf. Tun Sie dies nicht zu plakativ und störend, aber doch so, dass man sich an Ihren Firmennamen erinnert. Oft geht die Begeisterung soweit, dass auch bei Freunden und Bekannten Werbung gemacht wird. Dann haben Sie Ihr Ziel erreicht.


Bildnachweis: © Fotolia – DragonImages

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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